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Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

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Bibliographic data

fullscreen: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
1023136384
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-39354
Document type:
Monograph
Author:
Neumann, Paul
Title:
Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Druck von H. Laupp jr.
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (III, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
  • II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke

Full text

54 
„Bon dem Eintritt der im Eingänge des § 3 des Art. 10 des heutigen 
Vertrages verabredeten Steuererhöhung an, (spätestens 1. Januar 1866) wird 
Braunschweig den Regiepreis des Salzes in denjenigen der Salzregie unter 
worfenen Landesteilen, in welchen derselbe weniger als 3 Taler vom Zoll- 
Zentner (also 3,15 kr. per Pfund) beträgt, auf diesen Betrag erhöhen." 
Auch Hannover und Oldenburg hatten sich in demselben § 3 verpflichtet, 
die Salzsteuer auf 2 Taler per Zoll-Zentner zu erhöhen. Das ergab allein 
eine Salzsteuer von 2,10 kr. per Pfund, wohinzu nun noch der eigentliche 
Salzpreis trat. In beiden Staaten hatte diese Erhöhung am 1. Januar 1866 
einzutreten. 
In Baden bewegte sich um diese Zeit der Kochsalzpreis auf derselben Höhe 
wie in Württemberg. Die badischen Salinen verkauften das Kochsalz im Groß 
handel zu 2 1 / 2 kr. per Pfund, wobei der badische Staat teilweise Frachtver 
gütungen gewährte, sodaß der Kleinhändler im Lande in der Lage war, das 
Pfund Kochsalz zu 3 kr. zu verkaufen. Eine Steinsalzgewinnung, also berg 
männischen Salzabbau, besaß Baden nicht; die Salinen beschränkten sich daher 
auf die Produktion von Kochsalz und Viehsalz. Der Viehsalzpreis, durch das 
alte Gesetz vom 11. Juli 1833 geregelt, stellte sich auf 2 fl. 30 kr. per Zent 
ner, was einem Pfundpreis von 1 1 / 2 kr. entsprach. Für Viehsalz gewährte die 
badische Regierung jedoch keine Frachtvergütung. Diese Preise verstanden sich ab 
Hof der Saline. 
In Bayern war die Sachlage hinsichtlich der Salzpreise in den 1860 er 
Jahren etwa folgende. Der Kochsalzpreis berechnete sich je nach der Entfernung 
von den Salzwerken zu 5 fl. bis 7,30 fl. per Zentner. Da der bayrische 
Zentner 112 Zollpfund hielt, so lag der Kochsalzpreis zwischen 2,67 bis 4,01 kr. 
für das Zollpfnnd. Viehsalz und Steinsalz gab Bayern nur im beschränkten 
Umfange ab. 
Die im Jahre 1867 erfolgte Aufhebung des staatlichen Salzhandelsmono 
pols machte in Württemberg die Preisbildung des Salzes dann von staatlichen 
Maßnahmen unabhängig. Fortan regelte sich der Salzpreis in Württemberg 
nach dem in Deutschland allgemein herrschenden. 
4. Kapitel. 
Der Kalzvrrbrauch. 
Bei der Erörterung des Salzverbrauches hat man den sehr wesentlichen 
Unterschied zwischen den beiden Hauptsalzsorten, nämlich Speis cs alz und 
Gewerbesalz, genau zu beobachten. Für Württemberg liegen nun aus den 
früheren Zeiten, wie auch bei den meisten anderen Ländern, nur sehr wenige 
statistische Angaben hierüber vor, die zum Gegenstand einer Betrachtung gemacht 
werden könnten. 
Während in früheren Zeiten fast in allen Ländern der Verbrauch von 
Speisesalz weitaus an erster Stelle stand, ist in der Gegenwart das umgekehrte 
Verhältnis zu Gunsten des landwirtschaftlichen und industriell verwendeten Salzes 
eingetreten. Bei dem zu Anfang des 19. Jahrhunderts vorherrschend agrari 
schen Charakter Deutschlands war auch von vornherein ein stärkerer Salzver-
	        

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Der Salzhandel, Die Salinen Und Salzbergwerke Württembergs Im 19. Jahrhundert. Druck von H. Laupp jr., 1912.
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