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Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

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Bibliographic data

fullscreen: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
1023136384
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-39354
Document type:
Monograph
Author:
Neumann, Paul
Title:
Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Druck von H. Laupp jr.
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (III, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
  • II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke

Full text

bringend zu gestalten. In früherer Zeit hatte die Saline Sulz für die Salz 
versorgung Württembergs eine große Bedeutung; durch die im 19. Jahrhundert 
erstandenen, im nördlichen und südlichen Württemberg gelegenen Salinen ist je 
doch die Bedeutung der Saline Sulz sehr zurückgedrängt worden. Als im 
Jahre 1909 die württ. II. Kammer den Beschluß faßte, die Saline Sulz wegen 
ungenügender 'Finanzerträge aufzuheben, gelang es der Stadt Sulz nach leb 
haftem Einspruch diesen Beschluß rückgängig zu machen. 
Zn den ältesten Salinen Deutschlands zählt die Saline zu Schwäbisch-Hall, 
worüber uns als älteste Urkunde ein aus dem Jahre 1231 stammendes Schrift 
stück erhalten ist, in welchem König Heinrich VII. dem Kloster Denkendorf einen 
Siederanteil der Saline Hall zum Geschenk machte. Zu Anfang des 14. Jahr 
hunderts ist die Saline überwiegend im Besitz von Bürgern der Stadt Hall, 
die meist dem Stadt- oder Landadel angehörten. Noch ini 14. Jahrhundert 
machten die Besitzverhältnisse der Saline eine bemerkenswerte Wandlung durch. 
Es entwickelte sich ein Lehnsystem, ans Grund dessen die „Herren" die Salz 
pfannen an Bürger in Erbpacht gaben. Den „Herren", die rechtlich in der 
Institution des „Lehnrates" vertreten waren, stand die Erbsiederschaft als Pacht 
nehmerin gegenüber, an deren Spitze der Erbsulmeister stand. Aus der Erb 
siederschaft kam im 17. Jahrhundert das sogenannte „Haalgericht" zur Entwick 
lung, das in der damaligen freien Reichsstadt Hall die Gerichtsbarkeit über die 
Salzsieder ausübte. Erst in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts ge 
langte das „Haalgericht" zur Aufhebung. Im Laufe der Zeit hatten sich durch 
Erbgang unter den Salzsiedern die Besitzanteile äußerst zersplittert, so daß die 
Besitzverhältnisse wenig übersichtlich waren. Nachdem die freie Reichsstadt Hall 
an das württembergische Kurfürstentum gefallen war, ging die kurfürstliche 
Regierung mit dem Gedanken um, zur Durchführung eines geplanten Salz 
monopols die Saline Hall zu erwerben. Anfangs sträubten sich die Erbsieder 
gegen den Verkauf ihrer Anteile, zuletzt aber traten sie doch ihre Besitzrechte 
durch den Hauptvertrag vom 17. August 1804 auf Grund besonderer Kauf 
briefe an die Regierung ab. Zeigte die Regierung anfangs durch Ausbau der 
Saline reges Interesse für diese, so erlahmte es jedoch bald, als die Sole in 
ihrer Ergiebigkeit beträchtlich nachließ. Dies gab den Erbsiedern zu beweglichen 
Klagen gegen die Regierung Anlaß, da sich die Salzsieder in den ihnen jährlich 
zu zahlenden Entschädigungen benachteiligt fühlten. Erst als es im Jahre 1821 
gelang, in der Nähe von Hall ein neues Salzlager zu erschließen, besserten sich 
die wirtschaftlichen Verhältnisse der Saline, die nun gewissermaßen eine Neu 
gründung erfuhr. Gegen Ausgang der 1870 er Jahre erfuhr die Saline Hall 
nochmals einen bedeutenden technischen Ausbau, sodaß insgesamt 6 Siedehäuser 
im Betrieb standen. Die Finanzlage der Saline Hall wurde dauernd dadurch 
ungünstig beeinflußt, daß laufend an die Erbsieder jährlich Entschädigungen zu 
zahlen sind, die 1905 noch 86 865,00 M. betrugen. Infolge der in den letzten 
beiden Jahrzehnten in Deutschland entstandenen modernen großen Salinen ist 
der Wettbewerb für die geographisch nicht günstig liegende Saline Hall schwierig 
geworden, zumal die Betriebsmittel keine sehr großen sind. 
Die Kgl. Saline Clemenshall, die heute der Kgl. Saline Friedrichshall 
angegliedert ist, wurde im Jahre 1757 bei dem Dorfe Offenau am Neckar, un 
weit von Friedrichshall, von einer privaten Gesellschaft gegründet. Das Gebiet 
befand sich um jene Zeit im Besitz des Deutschmeisterordens, das nach seiner
	        

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Der Salzhandel, Die Salinen Und Salzbergwerke Württembergs Im 19. Jahrhundert. Druck von H. Laupp jr., 1912.
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