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Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

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Bibliographic data

fullscreen: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
1023136384
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-39354
Document type:
Monograph
Author:
Neumann, Paul
Title:
Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Druck von H. Laupp jr.
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (III, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
  • II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke

Full text

93 
später um ein drittes vermehrt wurden, arbeiteten zehn Pfannen. Von diesen 
; 10 Pfannen waren drei Störpfannen, die je 1100 Qnadratfnß Fläche besaßen. 
V Die anderen 7 Pfannen, mit je 588 Qnadratfnß Flächengehalt dienten zum 
Seggen des Salzes. Das Siedeverfahren zeigte um diese Zeit auf Clemens- 
Hall gegenüber den anderen Salinen einige Abweichungen. Die Sole wurde 
hier in den Vorwärmpfannen zuerst mit Alannmehl bis zum Siedepunkt erhitzt, 
um dann in eine der Soggepfanuen übergeführt zu werden. Durch die An 
wendung des Alannmehls suchte man eine schnellere Reinigung der Sole zu er 
reichen, auch glaubte man hierdurch die Bildung größerer Salzkristalle zu er 
zielen. Der Verbrauch an Alannmehl bezifferte sich jährlich auf 700 bis 800 
Zentner. Im Jahre 1848 ging die Saline in staatliche Verwaltung über. 
Im Jahre 1855 befanden sich auf der Saline Clemenshall zwei Bohr 
löcher im Betriebe, wobei die Förderung der Sole durch Wasserkraft erfolgte. 
Für die eigentliche Salzgewinnung standen drei Siedehäuser zur Verfügung, 
die mit 10 Siedepfannen arbeiteten. Um die genannte Zeit erzielte man im 
Siedebetrieb mit 1 Klafter Tannenholz im Durchschnitt 36 Zentner Salz. Der 
Bericht für den Haupt-Finanz-Etat von 1855/58 spricht sich dahin aus, daß die 
Saline Clemenshall ihre wirtschaftliche Notwendigkeit und Berechtigung in dem 
Augenblick verloren haben wird, wo die Betriebseröffnung des Steinsalzberg 
werkes Frjedrichshall erfolgt sein dürfte. Diese Annahme sollte sich in der 
Folgezeit auch nach Eröffnung des Bergwerksbetriebes als keineswegs gerecht 
fertigt ergeben, vielmehr wurde der Betrieb in dem alten Umfange weiter 
geführt. In dem Haupt-Finanz-Etat von 1867/70 wurden 9000 fl. zur Ver 
besserung der Siedceinrichtungen ausgeworfen. Im Jahre 1870 befanden sich 
auf der Saline Clemenshall in den 3 nebeneinander gebauten Siedehäusern 
nur noch 8 Siedepfannen im Betrieb. Auf der Saline Clemenshall kam aus 
schließlich Bohrlochsole zur Versiedung Z. 
Anschließend hieran geben wir nach Fehling das Ergebnis der chemischen 
Untersuchung der Sole von der Saline Clemenshall. Hiernach enthielten 100 
Teile Sole^): 
Chlornatrium 25,9021 
Schwefelsaures Natron 0,0197 mit 0,0111 Schwefelsäure 
Schwefelsauren Kalk 0,4445 „ 0,2611 „ 
Kohlensauren Kalk 0,0195 
Chlormagnium Spuren 
Salze 26.3858 
Wasser 73,6142 
100,0000 
Die Untersuchung des Kochsalzes zeitigte folgendes Ergebnis. Es enthielten 
100 Teile Salz: 
Chlornatrium 96,686 
Schwefelsaures Natron 0,055 mit 0,03062 Schwefelsäure 
Schwefelsauren Kalk 1,347 „ 0,79234 „ 
Kohlensauren Kalk 0,050 
Wasser 1,862 
100,000
	        

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Der Salzhandel, Die Salinen Und Salzbergwerke Württembergs Im 19. Jahrhundert. Druck von H. Laupp jr., 1912.
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