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Die deutsche Ölmüllerei

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Ölmüllerei

Monograph

Identifikator:
1023363054
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-37052
Document type:
Monograph
Author:
Klaue, Hermann
Title:
Die deutsche Ölmüllerei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Druck von Oscar Brandstetter
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (198 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Abschnitt. Die Ausbildung des entfalteten Fabrikbetriebes in der Zeit von 1870 bis zur Gegenwart
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Ölmüllerei
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Lage der Ölmüllerei in Preußen vor Einführung der Gewerbefreiheit
  • Zweiter Abschnitt. Die Entstehung und Ausbildung des Fabrikbetriebes in der Ölmüllerei in der Zeit von der Einführung der Gewerbefreiheit bis ungefähr 1870
  • Dritter Abschnitt. Die Ausbildung des entfalteten Fabrikbetriebes in der Zeit von 1870 bis zur Gegenwart

Full text

116 III. Die Ausbildung des Fabrikbetriebes von 1870 bis zur Gegenwart. 
der Bedienungsmannschaft. Selbst kleine Ölpressereien sollten 
die Anlage- resp. Rekonstruktionskosten nicht scheuen, denn der 
Unterschied in den Kosten, die das Pressen von 100 kg Saat nach 
dem alten und neuen Verfahren ausmacht, ist so gewaltig, daß 
wenige Jahre genügen, damit diese Ersparnisse die Anlagekosten 
tilgen.“ 
Zur näheren Illustrierung dieser Sätze mögen folgende An 
gaben dienen: 
Aus der Zeit vor 1870 wird uns die Größe der Ölkuchen, 
welche damals meistens Trapezform hatten, mit 36—55 cm Länge, 
20—21,5 cm oberer und 14—17 cm unterer Breite angegeben, 
und das Fassungsvermögen der Presse schwankte zwischen 3 und 
10 derartigen Kuchen 13 ). Heute haben die Kuchen der Etagen 
pressen meistens rechteckige Form und sind bis zu 85 cm lang 
und bis zu 36 cm breit; die jedesmalige Charge der sogen, „anglo- 
amerikanischen Etagenpressen“ beträgt meistens 17 Kuchen, die 
der Pressen mit Hubvorrichtung bis zu 24 Kuchen und die der 
Harmonikapressen 40 Kuchen und mehr. 
ln einer Neußer gut eingerichteten Dampfölmühle verar 
beitete vor 1870 jede Nachpresse in 24 Stunden an Rapssaat 
ca. 1320—1500 kg 14 ). Heute verarbeitet am selben Platze in 
einer modern eingerichteten Ölfabrik jede Nachpresse in 24 Stun 
den etwas über 3000 kg Rapssaat 15 ). 
Noch größer ist dieser Unterschied bei der Verarbeitung 
von Leinsaat, wobei allerdings ins Gewicht fällt, daß man früher 
Leinsaat zweimal auspreßte, während man sich heute an einer 
einmaligen Pressung von allerdings bedeutend größerer Dauer 
genügen läßt, ln der Ölmühle von Struß in Linderte kamen um 
1870 auf jede Presse in 12 Stunden an verarbeiteter Leinsaat 
ca. 320—330 kg 16 ), in einer vom Verfasser befragten modern 
eingerichteten Ölfabrik dagegen ca. 1660—1670 kg 17 ). 
13 ) Vgl. Scholl, 1. c. und Rühlmann, 1. c. 
14 ) Rühlmann, 1. c. Bd. II, 1. Aufl., S. 329. 
16 ) Nach persönlichen Erkundigungen. Ubbelohde gibt sogar die 
Leistung einer 17kuchigen Etagenpresse bei einem Betriebsdruck (Hoch 
druck) von 300 Atm. und 35 Minuten Druckdauer auf ca. 5000 kg in 24 Stun 
den ah. 
16 ) Vgl. Rühlmann, 1. c. 1. Aufl., Bd. II, S. 331. 
17 ) Die „Harburger Eisen- und Bronzewerke" A.-G. bauen neuerdings 
Etagenpressen für 20 Kuchen, deren Leistung in 12 Stunden sogar 2500 bis 
2750 kg Leinsaat betragen soll.
	        

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Die Selbstkosten-Berechnung Industrieller Betriebe. J. D.Sauerländers Verlag, 1921.
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