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Rechte der Hypothekengläubiger an Miet- und Pachtzinsen

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Bibliographic data

fullscreen: Rechte der Hypothekengläubiger an Miet- und Pachtzinsen

Monograph

Identifikator:
1023493845
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69422
Document type:
Monograph
Title:
Rechte der Hypothekengläubiger an Miet- und Pachtzinsen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Selbstverlag des Verbandes zum Schutze des Deutschen Grundbesitzes und Realkredits (e.V.)
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (51 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlage A. Beschwerden in Einzelfällen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Rechte der Hypothekengläubiger an Miet- und Pachtzinsen
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • An das Reichs-Justizamt
  • Anlage A. Beschwerden in Einzelfällen
  • Anlage B. Aeußerungen von Kreditinstituten
  • Anlage C. Berichte der Zwangsverwalter und mit der Zwangsvollstreckung in das unbewegliche Vermögen vertrauter Personen

Full text

19 
pflichtet, die Hypothekenzinsen zn zahlen, was auch nicht 
geschehen ist. — 
Auf Anfechtung dieses Vertrages haben die Gerichte 
ihn als zu Recht bestehend anerkannt. — Dieser Pächter hat 
jetzt sogar eine G. m. b. H. gegründet und offeriert diskret 
schwachen Hausbesitzern solche Pachtverträge, die auf 2 Jahre 
geschlossen werden können." 
9. Herr Sch.-Berlin schreibt: 
„Am 22. Dezember 1911 stand das Grundstück N . . .• 
straße zur Versteigerung an. AIs zweiter Hypotheken 
gläubiger erwarb ich dasselbe mit 24 500 Mark, um meine 
Hypothek zu retten. Nachdem ich im Verteilungstermin die 
Kosten und rückständigen Zinsen, Umsatzsteuer und Reichs 
stempel mit 18 523,89 Mark gezahlt habe, waren die 
Mieten durch Zession gepfändet, so daß ich in: Monat Ja 
nuar 28 Pfennig Einnahme hatte. Dazu steht das Haus 
infolge schlechter baulicher Anlage fast leer. Auch heute noch 
hat der Zessionar teilweise auf die Mieten Beschlag gelegt, 
dazu kommen noch erhebliche Kosten für bauliche Verände 
rungen, die dringend vorgenonmren werden müssen, so daß 
durch Erstehung des Grundstücks die zweite Hypothek bei 
weitem nicht gedeckt ist. Das Grundstück soll normal 
22116 Mark Miete bringen; die Einnahme betrügt aber 
nach dem heutigen Stand, der sich vor Oktober 1912 nicht 
ändert und vorbehaltlich, daß die Mieter überhaupt zahlen, 
6061 Mark jährlich. Und von diesem Mietsertrag sollen 
die Hypothekenzinsen und Unkosten gedeckt werden, was 
natürlich gänzlich ausgeschlossen ist." — 
10. Herr Rechtsanwalt Dr. C.-Hamburg schreibt: 
„Ein hiesiger Erblasser vermachte seiner Witwe lebens 
länglich die Zinsen seines Vermögens. Dieses Vermögen 
bestand fast lediglich aus einer kurz vorher von ihn: aus 
5 Jahre genommenen ersten Hypothek von 400 000 Mark. 
Bereits kurz nach seinem Tode wurden die Hypotheken 
zinsen nicht bezahlt. Als gerichtlich vorgegangen wurde, 
stellte sich heraus, daß sämtliche Mieten des betr. Grund 
stückes auf lange Zeit im voraus einem Gläubiger über 
tragen worden waren. Der Nachlaß war seinerseits nicht 
in der Lage, eine Zwangsversteigerung herbeizu- 
fiihren, und zwar, weil er das Risiko nicht laufen konnte, 
evt. das Grundstück zu erstehen, wobei noch einesteils 
erhebliche Rückstände ai: Zinsen und Steuern, andernteils 
die Entziehung der Mieten für zwei (resp. in Wirklichkeit 4) 
Vierteljahre zu berücksichtigen waren. Es wurde deshalb
	        

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Rechte Der Hypothekengläubiger an Miet- Und Pachtzinsen. Selbstverlag des Verbandes zum Schutze des Deutschen Grundbesitzes und Realkredits (e.V.), 1913.
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