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Der Wirtschaftskrieg

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskrieg

Monograph

Identifikator:
1024656551
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-49829
Document type:
Monograph
Title:
Der Wirtschaftskrieg
Edition:
Zweite, nach dem Stande vom 31. Juli 1915 ergänzte Auflage
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verlag der Niederösterreichischen Handels- und Gewerbekammer
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (II, 171, V Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XI. Britisches Reich
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bolschewismus, Fascismus und Demokratie
  • Title page
  • I. Die Krisis der Freiheit nach dem Weltkrieg
  • II. Die Folgen von Krieg und Frieden
  • III. Die Lehren der Freiheit und die freien Verfassungen im 19. Jahrhundert
  • IV. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • V. Die Krisis der liberalen Parteien und ihre Ursachen. Die Wirkung des Sozialismus in den freien Verfassungen
  • VI. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • VII. Die Reaktion in Europa und das Diktatur-Fieber der Mittelmeerstaaten
  • VIII. Die neue Form der Reaktion: der Fascismus
  • IX. Der Fascismus als weißer Bolschewismus und eine Gefahr für den Frieden
  • X. Freiheit, Reaktion und Sozialismus als historische Phänomene
  • XI. Die Übertreibungen über den Bolschewismus. Die Ausschreitungen des europäischen Kapitalismus außerhalb Europas. Der Kultus der Gewalt
  • XII. Bolschewismus und Fascismus als gleichartige Phänomene. Die Kritik am Wirken der Parlamente. Unmöglichkeit einer dauernden absoluten Verfassung in der heutiigen Gesellschaft
  • XIII. Die Entwicklung der Mittelschichten und der Widerstand gegen die extremen Tendenzen
  • XIV. Notwendigkeit einer Revision der parlamentarischen Funktion und Arbeiterpolitik
  • XV. Der Verfall Europas als Folge der Neigung zur Gewaltätigkeit und des Mangels an Frieden und Freiheit. Die unausbleibliche Rückkehr zu den liberalen Verfassungen
  • Contents

Full text

Mazzini, der Denker und Verbreiter großer Ideen, Cavour, der große 
Staatsmann und Realpolitiker, hatten lange in England gelebt und von ‘der 
englischen Schule nicht nur die Lehre von der Freiheit, sondern, was mehr ist, 
das Gefühl dafür geerbt. Mazzini, der Schöpfer des Einheitsbewußtseins Ita- 
liens, verzichtete auf alle Ehren, opferte selbst seinen Plan und sein republika- 
nisches Ideal, als er der Monarchie nicht widerstrebte um der Einheit willen 
(weder Apostat, noch Rebell, wie er sagte). Er liebte aber doch die Freiheit 
noch mehr als sein Vaterland. „Ich liebe die Freiheit,“ sagte er, „und liebe 
sie vielleicht noch mehr als das Vaterland. Ohne Freiheit ist das Vaterland 
ein Kerker.“ 
Alle Programme, die Europa im Laufe eines Jahrhunderts verwirklicht 
hat, verdankt man vor allem den freiheitlichen Lehren und Einrichtungen : 
Fortschritt des Geistes, der Ideen, des Wohlstands. Wenn Europa vor dem 
Krieg so reich und entwickelt war, verdanken wir das vor allem den freien 
Staatsverfassungen, der politischen und wirtschaftlichen Freiheit. 
Selbst während des Krieges boten die freien Völker einen viel stärkeren 
Widerstand als die autokratisch Regierten, an deren Zusammenbruch aller- 
dings auch andere, vor allem ökonomische Faktoren schuld hatten. Aber 
mit welchem Argument hat die Entente erst Italien und dann Amerika in 
den Krieg zu ziehen gewußt? Hat sie nicht proklamiert, daß der zentrali- 
stische Germanismus die Verleugnung der Freiheit und das Ende der Demo- 
kratie bedeute? Hätte Amerika, der entscheidende Faktor des Krieges, daran 
teil genommen, wenn nicht die Freiheit bedroht geschienen hätte? 
Noch erinnere ich mich gelegentlich meiner Reise nach Amerika unmittel- 
bar nach dem Eintreten des amerikanischen Volkes in den Krieg der Reden 
Wilsons und seiner wichtigsten Mitarbeiter. War die Vergewaltigung Belgiens 
durch Deutschland schon ein bedeutsames Argument, so war die Bedrohung 
der Freiheit aller europäischen Völker ein noch bedeutsameres. Wie oft wurde 
ich im Gespräch gefragt: „Glauben Sie, daß Wilhelm II., wenn er siegte, 
sein System überall aufzwingen würde? Glauben Sie, dies würde das Ende 
der freien Staatsverfassungen sein ?“ 
Und heute, nachdem wir im Namen der freien Verfassungen gekämpft und 
im Namen der Freiheit, mit Hilfe der freien Völker gesiegt haben, sind doch 
bei einzelnen Völkern starke reaktionäre Strömungen groß geworden ; einige 
haben unter dem Druck diktatorischer Systeme, die an ferne Kulturen und 
primitive Völker erinnern, ihre Freiheit verloren. 
7A
	        

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Bolschewismus, Fascismus Und Demokratie. Hanfstaengl, 1926.
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