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Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen

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Bibliographic data

fullscreen: Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen

Monograph

Identifikator:
1025475909
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-42255
Document type:
Monograph
Author:
Liefmann, Robert http://d-nb.info/gnd/118779931
Title:
Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen
Place of publication:
Stuttgartt
Publisher:
Deutsche Verlags-Anstalt
Year of publication:
1918
Scope:
1 Online-Ressource (199 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Sechstes Kapitel. Inflation und auswärtige Wechselkurse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die bisherige Behandlung des Problems
  • Zweites Kapitel. Die Tatsachen der Geldvermehrung und des Valutarückganges
  • Drittes Kapitel. Der Zusammenhang von Geld, Preis und Einkommen
  • Viertes Kapitel. Die Theorie der Geldvermehrung
  • Fünftes Kapitel. Die Inflation und ihre Wirkungen
  • Sechstes Kapitel. Inflation und auswärtige Wechselkurse
  • Siebentes Kapitel. Die Regelung des Devisen- und ausländischen Effektenverkehrs im Weltkriege
  • Achtes Kapitel. Die Geldprobleme in der inneren Wirtschaftspolitik im und nach dem Kriege
  • Neuntes Kapitel. Die Geldprobleme in der äußeren Wirtschaftspolitik nach dem Kriege
  • Zehntes Kapitel. Die Zukunft der Goldwährung?

Full text

120 
vorgeschrieben) hätte ausgeben können, was aber, wie es scheint, 
nicht geschehen ist. 
Daß aber jetzt Gelderträge, die bis dahin ins Ausland ge 
wandert waren, in Amerika blieben, mußte dort ebensosehr 
preissteigernd wirken. So gilt in der Tat eine Art Quantitäts- 
theorie, nur daß es sich nicht um das Geld im materialistischen 
Sinne der bisherigen Theorie, sondern um die Einkommen 
handelt, deren Vermehrung preissteigernd wirkt, wenn sie derselben 
Gütermenge gegenübersteht. *) 
Jedenfalls erkennt man, daß es für Amerika am ungünstigsien 
war, wenn es für seinen Export in Gold bezahlt wurde, sofern 
dieses nicht etwa für Schmucksachen verwendet wurde und dort 
einen wirklichen Bedarf befriedigte, was aber in Wahrheit natür 
lich keine erhebliche Rolle spielt. Glücklicherweise ist der „Gold- 
wahn" und das Anverständnis über die Funktionen des Geldes 
und die Organisaüonsprinzipien des Tauschverkehrs noch so groß 
in Amerika, daß der Präsident und Diktator dort im Äerbst 19!7 
den Goldexport, der in nicht unerheblichem Amfange nach Japan 
und Südamerika eingesetzt hatte, verboten hat. Es ist aber kein 
Zweifel: je mehr die Arnerikaner für ihre Kriegslieferungen in 
Gold bezahlt werden und je mehr sie ihr Gold im Inlande behalten, 
um so günstiger ist es für uns, aber auch für alle anderen Völker, 
die Neutralen sowohl als die Bundesgenossen Amerikas. Denn 
um so mehr werden dort die Preise gesteigert und eine gewisse 
Ausgleichung mit den Kursen der durch den Krieg viel stärker be 
einflußten europäischen Staaten herbeigeführt. 
Es ist klar, daß der Kurs der englischen, französischen, italienischen 
Valuta davon nicht abhing, ob ihr Papiergeld etwas mehr oder 
weniger durch Gold gedeckt war. Natürlich war das Sinken ihrer 
Valuta für alle diese Länder ungünstig, aber es ist nicht die Folge 
ihrer Goldversendung, die im Gegenteil zu dem verhältnismäßig ge 
ringen Sinken ihrer Valuten zweifellos beigetragen hat, sondern die 
Folge der durch Geldvermehrung und Kreditanspannung geschaffenen 
künstlichen Kaufkraftsteigerung und der gesamten inländischen Preis 
erhöhungen. Ebenso ist das starke Sinken der amerikanischen 
9 Diese ist aber auch natürlich nicht materialistisch aufzufassen und 
daher auch nie stattstisch festzustellen; alle Arten von Leistungen kommen 
ebenso in Betracht, und von einer Proporttonalität kann keine Rede 
sein.
	        

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Die Geldvermehrung Im Weltkriege Und Die Beseitigung Ihrer Folgen. Deutsche Verlags-Anstalt, 1918.
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