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Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen

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Bibliographic data

fullscreen: Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen

Monograph

Identifikator:
1025475909
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-42255
Document type:
Monograph
Author:
Liefmann, Robert http://d-nb.info/gnd/118779931
Title:
Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen
Place of publication:
Stuttgartt
Publisher:
Deutsche Verlags-Anstalt
Year of publication:
1918
Scope:
1 Online-Ressource (199 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Siebentes Kapitel. Die Regelung des Devisen- und ausländischen Effektenverkehrs im Weltkriege
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die bisherige Behandlung des Problems
  • Zweites Kapitel. Die Tatsachen der Geldvermehrung und des Valutarückganges
  • Drittes Kapitel. Der Zusammenhang von Geld, Preis und Einkommen
  • Viertes Kapitel. Die Theorie der Geldvermehrung
  • Fünftes Kapitel. Die Inflation und ihre Wirkungen
  • Sechstes Kapitel. Inflation und auswärtige Wechselkurse
  • Siebentes Kapitel. Die Regelung des Devisen- und ausländischen Effektenverkehrs im Weltkriege
  • Achtes Kapitel. Die Geldprobleme in der inneren Wirtschaftspolitik im und nach dem Kriege
  • Neuntes Kapitel. Die Geldprobleme in der äußeren Wirtschaftspolitik nach dem Kriege
  • Zehntes Kapitel. Die Zukunft der Goldwährung?

Full text

erhöhung des Kurses war dann nicht leicht herbeizuführen, weil 
jede einheitliche Organisation dafür fehlte. 
Es war wohl von vornherein klar, daß diese ganzen Valuta 
verhältnisse durch die erste Devisenordnung, die am 20. Ja 
nuar 1916 erlassen wurde, nur sehr teilweise verbessert werden 
konnten. Aber die beteiligten Instanzen waren eben viel zu bureau- 
kratisch verwaltet, als daß sie sich schneller solchen ganz neuen An 
forderungen hätten anpassen können. Die Devisenordnung suchte 
zwar prinzipiell den Devisenverkehr bei der Reichsbank zu zen 
tralisieren, aber mit ganz unzureichenden Mitteln. Zunächst er 
faßte sie nur den Handels gewerblichen Devisenverkehr, also 
berufsmäßige Devisengeschäfte. Ein privater Effektenbesitzer 
konnte sein ganzes Vermögen nach dem Allslande bringen und mit 
dem Erlös anfangen, was er wollte. Der gesamte Postscheck- und 
Postanweisungsverkehr war von der Regelung ausgeschlossen. 
Ferner wurde nicht verhiildert, daß Marknoten zu Zahlungen ins 
Ausland gelangten. Da ungefähr gleichzeitig die Llixuseinfuhr 
stark beschränkt wurde, was auch viel früher hätte geschehen müssen, 
hatte die Reichsbank wohl geglaubt, mit jener Verfügung den 
größten Teil der Einfuhr unter Kontrolle zu bekommen. Sie 
forderte die Banken auf, ihre Kunden zu veranlassen, Einfuhrware 
inöglichst durch Devisen zu begleichen. Faktisch aber wurdeil große 
Summen auf Girokonto den nahe an der Grenze liegenden Reichs- 
bankanstalteir überwiesen, wo sie dann von Kassenboten der aus 
ländischen Banken in Gestalt von Marknoten abgeholt und über 
die Grenze gebracht wurden. Auch vertraten sehr viele Reichs- 
bankanstalten die Meinung, daß Marküberweisungen auf die bei 
deutschen Banken geführten Konten von Ausländern unbedenklich 
seien, obgleich doch Deutschland kein Moratorium erlassen hatte 
und diese also in jeder Weise darüber verfügen konnten. 
Daher verfehlte die Devisenordnung ihr Ziel vollkommen, und 
da gleichzeitig im Jahre 1916 die Warenknappheit im Jnlande 
immer größer wurde und große neue Einkommen entstanden waren, 
welche die Preise in die Äöhe trieben (die Kriegsgewinnbesteuerung 
war viel zu spät und nicht energisch genug in Angriff genommen 
worden), so sehte eine Verschleuderung der Mark im Auslande 
ein, um um jeden Preis noch Waren hereinzubekommen. Erleichtert 
ivurde das durch die Tatsache, daß bei der Militärverwaltung 
lange Zeit hindurch nicht genügend kaufmännisch gerechnet wurde, 
126
	        

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Der Wirtschaftskrieg. Verlag der Niederösterreichischen Handels- und Gewerbekammer, 1915.
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