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Krieg und Banken

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Bibliographic data

fullscreen: Krieg und Banken

Monograph

Identifikator:
1027069762
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48066
Document type:
Monograph
Author:
Schumpeter, Joseph A. http://d-nb.info/gnd/118611682
Title:
Vergangenheit und Zukunft der Sozialwissenschaften
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (140 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Krieg und Banken
  • Title page

Full text

reich erwiesen. Die Tatsache steht fest, daß heute alle Banken 
bei uns im alten Gleise weiterlaufen und die ihnen obliegenden 
Funktionen ausüben, und niemand zweifelt ernsthaft, daß dies auch 
dann, wenn der Krieg noch lange dauert, der Fall sein wird. Es 
ist unbestritten, daß bei uns die hervorragende kommerzielle und 
industrielle Entwicklung in erster Linie auf die weitblickende 
Tätigkeit der deutschen Banken zurückzuführen ist. Wäre durch 
ausgiebige Kreditgewährung die deutsche Industrie nicht in den 
letzten Jahrzehnten gefördert worden, hätten die Banken nicht in 
jeder Weise ihre Aufgabe darin erblickt, dem gewerblichen Leben 
im Reiche ihre Aufmerksamkeit zuzuwenden, so würde heute die 
Versorgung der Heeresverwaltung mit allem Notwendigen nicht 
durchführbar sein. Die bewundernswerte Intelligenz unserer 
Industrie hat in staunenerregender Weise überall Mittel und Wege 
gefunden, um allen Anforderungen des Heeres zu genügen; sie 
hätte das aber nicht können, wenn die erforderlichen Anlagen und 
Betriebe und die in ihnen erfolgte Schulung nicht vorhanden war. 
Ohne die Banken wäre das alles nicht gewesen. Gewiß, die Land 
wirtschaft hat ihre Pflichten gegenüber dem Staate genau so 
erfüllt, wie die anderen Kreise der Bevölkerung; ohne ihre große 
Leistungsfähigkeit stände es schlecht um uns. Sie hat sich aber 
in den verflossenen Jahren stets der weitgehendsten finanziellen 
Unterstützung und Fürsorge seitens des Staates erfreut, während 
Industrie, Handel und Gewerbe nur auf sich angewiesen waren 
und daher Rückhalt an den Banken suchen mußten. Daß hier 
ab und zu Fehler gemacht worden sind, wer wollte das bestreiten! 
Letzten Endes aber hat die heutige schwere Zeit den Beweis 
erbracht, daß im großen und ganzen der Gang der Dinge richtig 
und durch die Verhältnisse gegeben war. Hinter diesen großen 
Gesichtspunkt treten nunmehr viele der Einwände, die von den 
verschiedensten Seiten gegen unser Bankwesen erhoben wurden, 
zurück. Der Vergleich des deutschen Banksystems mit dem 
jenigen Englands fällt nicht zugunsten des letzteren aus; besonders 
in den ersten Tagen nach Kriegsausbruch hat in England die 
Kreditwirtschaft mindestens nicht besser gearbeitet als bei uns; 
der Diskontsatz der Bank von England war weit höher als unser 
Reichsbanksatz, und durchgreifende gesetzgeberische Maßnahmen 
waren in England notwendig, um den Banken behilflich zu sein. 
Mit Recht schreibt Bernhard im „Plutus“ (1914 S. 610), daß der
	        

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Krieg Und Banken. Verlag von Leonhard Simion Nf., 1915.
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