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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

IV. Widerlegung der Malthusschen Theorie. 
sumtion von Gütern mit noch größerer Schnelligkeit als die Bevölkerung 
Zugenommen hat, und daß, wenn eine Klaffe weniger erhält, dies nur 
wegen der größeren Ungleichheit der Verteilung der Fall ist. 
was in diesem besonderen Falle einleuchtend ist, wird es überall 
sein, wo man unter die Oberfläche der Dinge sieht. Die reichsten Länder 
sind nicht die, wo die Natur am verschwenderischsten ist, sondern die, 
wo die Arbeit am wirksamsten ist; nicht Mexiko, sondern Massachusetts; 
nicht Brasilien, sondern England. Die Länder, wo die Bevölkerung 
am dichtesten ist und am härtesten gegen die Fähigkeiten der Natur 
drängt, sind unter sonst gleichen Umständen diejenigen Länder, in denen 
der größte Teil der Produktion dem Luxus und der Erhaltung von 
Nichtproduzenten gewidmet werden kann, aus denen das Kapital über 
strömt und die erforderlichenfalls, wie^z. B. bei einem Kriege, den größten 
Abfluß aushalten können. Daß die Güterproduktion im Verhältnis zur 
angewendeten Arbeit in einem dichtbevölkerten Lande, wie^England, 
größer ist als in neuen Ländern mit höheren Löhnen und Zinsen, ist 
aus dem Umstande ersichtlich, daß, obgleich dort ein viel kleinerer Teil 
der Bevölkerung mit produktiver Arbeit beschäftigt ist, doch ein viel 
größerer Uberschuß für andere Zwecke als die physischer Bedürfnisse 
verwendbar bleibt. Zn einem neuen Lande ist die ganze verwendbare 
Kraft des Landes der Produktion gewidmet — es gibt keinen gesunden 
Klann, der nicht produktive Arbeit irgendeiner Art leistete, keine gesunde 
Frau, die nicht häusliche Arbeiten verrichtete. Es finden sich keine Arme 
oder Bettler, keine müßigen Reichen, keine Klasse, deren Arbeit nur 
darauf berechnet ist, der Bequemlichkeit oder Laune der Reichen zu 
frönen, keine bloß literarische oder wissenschaftliche Klasse, keine nur 
vom Raube lebende Verbrecherklasse und keine große Klasse, die erhalten 
wird, um die Gesellschaft gegen jene zu schützen. Trotzdem also die ganze 
Kraft des Landes der Produktion gewidmet ist, findet im Verhältnis 
Zur ganzen Bevölkerung keine so große Güterkonsumtion statt oder kann 
erschwungen werden, als dies in älteren Ländern der Fall ist; denn 
obgleich die Lage der untersten Klasse besser ist und jedermann sein 
gutes Auskommen finden kann, so erzielt doch auch niemand viel mehr; 
Wenige oder niemanden gibt es, der in dem Luxus oder nur der Behag 
lichkeit der älteren Länder leben kann. Das will sagen, daß in denselben 
die Güterkonsumtion im Verhältnis zur Bevölkerung größer ist, obgleich 
die Menge der auf die Güterproduktion gerichteten Arbeit kleiner ist — 
oder daß weniger Arbeiter mehr Güter erzeugen; denn Güter müssen 
produziert werden, ehe sie konsumiert werden können. 
Man kann jedoch einwenden, daß der überlegene Reichtum älterer 
Länder nicht der überlegenen Produktionskraft, sondern den Güter- 
onhäufungen zuzuschreiben ist, welche das neue Land noch nicht zu 
wachen Zeit gehabt hat. 
Es wird sich empfehlen, einen Augenblick bei diesem Begriffe an- 
Sehäufter Güter stehen zu bleiben. Die Wahrheit ist, daß Güter nur
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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