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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch VI. Das Heilmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Das Heilmittel. 
Buch VI. 
234 
liegen, ist nur um ein weniges größer als die der Arbeit. Das Kapital 
hört nicht nur auf zu verdienen, sobald es nicht benutzt wird, sondern es 
geht verloren, weil es fast in allen seinen formen nur durch beständige 
Erneuerung erhalten werden kann. Der Grund und Boden hingegen 
verhungert nicht gleich den Arbeitern oder geht nicht verloren wie das 
Kapital; feine Besitzer können warten. Sie mögen in Angelegenheit 
versetzt werden, es ist wahr, doch was für sie Angelegenheit, ist für das 
Kapital Zerstörung und für die Arbeiter der Hungertod. 
Die ländlichen Arbeiter gewisser Teile Englands bemühen sich 
jetzt, eine Koalition behufs Aufbesserung ihrer elend niedrigen Löhne 
zustande zu bringen, wäre es das Kapital, welches die enorme Differenz 
zwischen dem wirklichen Ertrag ihrer Arbeit und dem Brocken, den sie 
davon bekommen, einsteckt, so würden sie nur eine wirksame Koalition 
.zu machen brauchen, um sich den Erfolg zu sichern; denn die Pächter, 
die ihre direkten Arbeitgeber sind, können es ohne Arbeit kaum länger 
aushalten als die Arbeiter ohne Lohn. Die Pächter jedoch können ohne 
Ermäßigung der Pacht nicht viel nachgeben, und somit besteht der wahre 
Kampf zwischen den Grundbesitzern und den Arbeitern. Nehmen wir an, 
die Koalition sei so stark, daß sie alle ländlichen Arbeiter umfaßt und alle, 
die etwa an deren Stellen treten wollten, fernzuhalten imstande ist. 
Die Arbeiter weigern sich, außer zu einer bedeutenden Lohnerhöhung, 
weiter zu arbeiten; die Pächter können dieselbe nur bewilligen, wenn 
ihnen zuvor eine beträchtliche Ermäßigung der Pacht zugestanden würde, 
und es steht ihnen kein anderer weg, ihrer Forderung Nachdruck zu geben, 
.zu Gebote, als der von den Arbeitern eingeschlagene, nämlich: sich zu 
weigern: mit der Produktion fortzufahren. Kommt der Landbau so 
zu einem Stillstand, so würden die Grundbesitzer nur ihre Grundrente 
verlieren, das Land jedoch durch Brachliegen besser werden. Der Arbeiter 
dagegen würde verhungern. And wären die englischen Arbeiter aller 
Art zu einem einzigen großen Bunde behufs Lohnerhöhung verbunden, 
fo würde der wahre Streit der gleiche sein und unter denselben Be 
dingungen verlaufen. Denn die Löhne könnten nur durch eine Verminde 
rung der Rente erhöht werden, und bei einem allgemeinen Stillstände 
könnten die Grundeigentümer leben, während die Arbeiter aller Art 
verhungern oder auswandern müßten. Die Grundbesitzer Englands 
find kraft ihres Besitzes die Herren Englands. So wahr ist es, daß „wem 
der Boden gehört, dem gehören auch die Früchte desselben". Die weißen 
Sonnenschirme und die vor Stolz wahnsinnigen Elefanten kamen mit 
der Verleihung des englischen Bodens, und das Volk im allgemeinen 
kann nie seine Alacht wiedergewinnen, bis jene Verleihung zurück 
genommen ist. Was aber von England wahr ist, ist überall wahr. 
Ls mag eingewendet werden, daß solch ein Stillstand nie vor 
kommen könne. Dies ist richtig, aber nur darum, weil keine so starke 
Koalition der Arbeit, um ihn herbeizuführen, möglich ist. Aber das 
feststehende Wesen des Grund und Bodens setzt die Grundbesitzer in
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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