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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

12 
fjertry Georges Leben und Schriften. 
An sich werden sie durch die gleichen Sittengesetze erhalten oder ver 
urteilt. Obgleich er indessen aus Gründen sowohl der Gerechtigkeit 
als der Politik keinen Anspruch auf Entschädigung zugestehen zu 
dürfen glaubt, so hält er doch dafür, daß die von ihm erstrebte Reform 
unter gradweiser Erhöhung der Grundsteuer sich so allmählich voll 
ziehen und solche Verbesserungen der politischen und sozialen Ordnung 
mit sich bringen würde, daß die Durchführung ohne übermäßige Härte 
möglich wäre. 
Grundsätze stehen ihm, wie man sieht, höher als Kompromisse, 
und er ist keineswegs ein unbedingter Anhänger der Maxime, daß alle 
politischen Handlungen auf Kompromissen beruhen müßten. Ein un 
abhängiges Handeln kann für unser künftiges Wohl und die Wohl 
fahrt unseres Landes unvergleichlich folgenreicher sein als die fort 
währende Bereitwilligkeit zu Kompromissen. Faktisch müssen wir denen, 
die numerisch stärker, obwohl vielleicht weit weniger im Recht sein 
als wir, zugestehen, daß wir ohne sie nicht vorwärts kommen können. 
Allein wir geben ihnen so Veranlassung, auf diese unsere Gelehrigkeit zu 
pochen, uns mit hinterlistigen Erklärungen der Sympathie für unsere 
Grundsätze zu schmeicheln, und dann ungestraft nach ihrem Belieben 
und gänzlich ohne Rücksicht auf unsere wünsche zu handeln. So ver 
kaufen wir faktisch oft unser Geburtsrecht für eine Einigkeit, die ent 
weder den politischen Stillstand oder den Rückschritt zu Wege bringt, 
und erkennen nicht, daß, wenn wir nur das Gefühl unserer Kraft und 
unserer Pflicht hätten, nicht wir es sein würden, die Recht haben, so 
hastig ihre Bereitwilligkeit zu Kompromissen zu erklären, sondern die 
jenigen, welche bisher mit uns gespielt und nichts als ihre eigenen Ein 
sichten und selbstsüchtigen Interessen vertreten haben. Dies war der 
Standpunkt, auf den sich George gegenüber dem Andrängen vieler 
Freunde, in seinen öffentlichen Vorträgen „so mild als möglich auf 
zutreten", stellte. Er erklärte ihnen gerade heraus, daß er dies min 
destens für keine gute Politik halte. Rach seiner Meinung komme es 
vor allem daraus an, einen klaren und richtigen Ausgangspunkt zu 
gewinnen. Ls sei nicht nötig, bemerkte er, eine Majorität für die ge 
meinsamen Grundsätze zu gewinnen. „Lin paar ernste Männer, die 
wissen, was sie wollen, sind mächtiger als eine viel größere Anzahl 
von Leuten, die keine Überzeugung und kein Programm haben. Jeder 
Schritt, den man in der Sache tut, macht den nächsten Schritt leichter. 
Je mehr Widerspruch erregt wird, desto rascher wird man sein Ziel er 
reichen. Auf Verleumdung muß man natürlich gefaßt sein. Aber auch 
diese wird nicht ewig dauern." 
ft 
BWUiSKI
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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