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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

•EjentY Georges Leben und Schriften. 
\± 
rechte Verteilung der Güter verhindern. „Dies Unternehmen," sagt 
er in seinem letzten IMH erschienenen und gleichfalls ins Deutsche »her 
setzten Buche „Soziale Probleme", „ist lediglich ein Werk der pinweg- 
räumung. Es ist für uns nicht nötig, verwickelte und kunstreiche Pläne 
zu entwerfen, um die gerechte Verteilung der Güter herbeizuführen. 
Denn die gerechte Verteilung der Güter ist offenbar die natürliche 
Verteilung der Güter. Und darüber, was die natürliche Verteilung 
der Güter bedeutet, kann es keinen Streit geben. Es ist die, welche 
demjenigen die Güter gibt, der sie macht, und sie demjenigen sichert, 
der sie spart." 
will man George einen Sozialisten nennen, so wird man ihn 
allenfalls einen christlichen Sozialisten nennen dürfen. Denn es ist 
das praktische Lhristentum im besten Sinne des Wortes, das für ihn 
den Leitstern seiner sozialen Auffassungen bildet. So sehr ihm ein eng 
herziger Individualismus oder eine hoffnungslose Staatsallgewalt zu 
wider sind, so klar sieht er doch ein, daß der soziale Fortschritt das Wohl 
ergehen eines jeden mehr und mehr zur Angelegenheit aller, und 
umgekehrt das Wohlergehen aller mehr und mehr zur Angelegenheit 
eines jeden macht, und die Gesamtheit mit Banden, denen niemand 
entgehen kann, immer enger aneinander knüpft. Die vollkommene 
Gesellschaft kann nach seiner Ansicht nur auf Grundlagen der persön 
lichen Freiheit entwickelt werden; aber der einzelne hat sich selbst zu 
einem echten Gliede der Gesellschaft zu entwickeln, „wer," sagt er in 
dem letzterwähnten Buche, „die Gesetze und das Eigentum achtet 
und für seine Familie sorgt, aber keinen Anteil am allgemeinen wähle 
nimmt und nicht an die Niedergetretenen denkt, außer daß er etwa 
hie und da einmal ein Almosen reicht, der ist kein wahrer Lhrist. Und 
er ist auch kein guter Bürger." 
Sowohl der Individualismus als der Sozialismus erstrebt eine 
Organisation der Gesellschaft. Aber der Individualist hofft das Er 
gebnis erreicht zu sehen nicht durch eine Organisierung der Ulasse, son 
dern durch die freie und sittliche Tätigkeit der einzelnen; während 
der Sozialist annimmt, daß es stets im Staate eine große Anzahl ein 
zelner gebe, deren Wirksamkeit als Kapitalisten oder Inhaber der Macht 
in einem beständigen Kriege mit den Interessen der Masse begriffen 
sei, einer Masse, die sich gegen die willkürlichen Bestrebungen des 
Kapitals und der Regierung nicht allein zu schützen vermöge. Beide 
also, der Individualismus wie der Sozialismus, erstreben eine Or 
ganisation nach einer Idee, ohne hinlänglich zu erkennen, daß einer 
solchen Organisation eine durch die Gesinnung hervorgebrachte Or 
ganisation vorhergehen, daß die erstere aus der letzteren erst entwickelt 
werden muß. George legt auf die Gesinnung den Nachdruck. Er schließt 
nicht die Grganisation nach einer Idee aus, aber er gibt ihr den zweiten 
Platz. Zur Erläuterung mag die folgende Stelle aus den „Sozialen
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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