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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch I. Arbeitslohn und Kapital
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

28 
Arbeitslohn und Kapital. 
Buch I. 
selben doch mehr formell als fachlich.*) Buckle hat sie als die Grundlage 
feiner Generalifationen der Weltgeschichte angenommen. Sie wird 
auf allen oder fast allen großen englischen und amerikanischen Universi 
täten gelehrt und ist in Büchern niedergelegt, welche die Massen über 
praktische Gegenstände richtig denken lehren wollen; auch scheint sie 
mit der neuen Philosophie in Übereinstimmung zu stehen, welche, 
nachdem sie in wenigen Jahren die wissenschaftliche Welt erobert hat, 
jetzt auch die Masse der Geister mehr und mehr durchdringt. 
Sitzt sie auf diese Weise in den oberen Regionen der Gedanken 
welt fest, so wurzelt sie in roherer Form in den unteren noch fester, 
was den Trugschlüssen der Schutzzöllner trotz ihrer augenscheinlichen 
Inkonsequenzen und Absurditäten so festen chalt verleiht, ist der Glaube, 
daß die für Löhne zur Verteilung gelangende Summe in jedem Staat 
eine fest bestimmte sei, und von der Konkurrenz der „ausländischen 
Arbeit" noch weiter verkleinert werden müsse. Derselbe Glaube liegt 
auch den meisten der Theorien zugrunde, welche auf die Abschaffung 
des Zinses und Beschränkung der Konkurrenz als die Mittel hinweisen, 
um den Anteil des Arbeiters an der Produktion zu vergrößern; und 
er schießt in jeder Richtung empor bei allen denen, die nicht genug 
denken, um eigene Theorien zu haben, wie dies z. B. die Spalten der 
Zeitungen und die Debatten der gesetzgebenden Körper beweisen. 
So weit verbreitet und tief gewurzelt diese Theorie aber auch ist, 
es scheint mir, daß sie mit unleugbaren Tatsachen nicht übereinstimmt. 
Denn wenn der Arbeitslohn von dem Verhältnis zwischen den nach 
Beschäftigung verlangenden Arbeitern und der Summe des zu solcher 
Beschäftigung bestimmtenKapitals abhängt, so muß der relative Mangel 
oder Überfluß des einen Faktors den relativen Mangel oder Über 
fluß des anderen Faktors bedingen. Das Kapital müßte also verhält 
nismäßig reichlich vorhanden sein, wo die Löhne hoch, und verhältnis 
mäßig selten, wo die Löhne niedrig sind. Da nun das zur Lohnzahlung 
benutzte Kapital zum großen Teil aus dem beständig Anlage suchenden 
Kapital bestehen muß, so wäre der herrschende Zinsfuß der Maßstab 
des relativen Mangels oder Überflusses an Kapital. Wenn es daher 
x ) Dies scheint mir mit Thorntons Einwendungen der Lall zu sein; denn während 
er das Vorhandensein eines vorherbestimmten Lohnfonds, der aus einem zum Ankauf 
von Arbeit beiseite gelegten Teil der Kapitalien bestehe, leugnet, hält er doch dafür 
(worauf es füglich allein ankommt), daß die Löhne aus dem Kapital bestritten würden, 
und daß Kapitalvermehrüng oder -Verminderung gleichbedeutend sei mit Vermehrung 
oder Verminderung des zur Bestreitung der Löhne verfügbaren Kapitals. Der leb 
hafteste Angriff auf die Lohnfondstheorie, den ich kenne, ist der von Professor Francis 
A. Walker (Die Lohnfrage. New Pork *876), doch gibt auch er zu, daß die Löhne zum 
größten Teil vom Kapital vorgeschossen würden — was so ziemlich alles ist, was der 
eifrigste Anhänger der Lohnfondstheorie nur verlangen kann — während er gleich 
zeitig die Malthussche Theorie vollständig anerkennt. Somit weichen seine praktischen 
Schlußfolgerungen in keiner weise von denjenigen ab, zu denen die Anhänger der herr 
schenden Theorie gelangen.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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