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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch I. Arbeitslohn und Kapital
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. II. 
Der Sinn der Ausdrücke. 
diesen Gegenstand unter den Lehrern der Nationalökonomie herrscht, 
kann sie in jeder Bibliothek, wo ihre Werke nebeneinander stehen, finden. 
Ls macht zwar wenig Unterschied, welchen Namen wir den Dingen 
geben, wofern wir nur bei Anwendung des Namens immer dieselben 
Dinge im Auge behalten. Aber der Ubelstand, der in nationalöko 
nomischen Untersuchungen aus solchen unbestimmten und wechselnden 
Definitionen des Kapitals erwächst, ist der, daß der Ausdruck nur in 
den Prämissen in dem durch die Definition ihm beigelegten, besonderen 
Sinne gebraucht wird, während derselbe bei den praktischen Schlüssen, 
zu denen man gelangt, stets in einem allgemeinen und bestimmten 
Sinne gebraucht oder wenigstens verstanden wird. peißt es z. B., 
daß der Arbeitslohn dem Kapital entnommen wird, so versteht man 
das Wort Kapital in demselben Sinne, als wenn wir von Mangel oder 
Überfluß, von Ab- oder Zunahme, von Vernichtung oder Erzeugung 
von Kapital sprechen — ein allgemein verstandener und bestimmter 
Sinn, der das Kapital von den anderen Faktoren der Produktion, dem 
Grund und Boden und der Arbeit, trennt und es auch von ähnlichen 
Dingen, die nur dem Genusse dienen, scheidet. Zn der Tat verstehen 
die meisten Leute gut genug, was Kapital ist, bis sie ansangen dasselbe 
zu definieren, und ich denke, die in ihren Definitionen so weit voneinander 
abweichenden ökonomischen Schriftsteller beweisen durch ihre Werke, 
daß sie den Ausdruck in diesem allgemein verstandenen Sinne in allen 
Fällen gebrauchen, außer bei ihren Definitionen und den darauf ge 
gründeten Argumenten. 
Dieser gewöhnliche Sinn des Wortes ist der von Gütern, die zur 
Produktion von mehr Gütern benutzt werden. Adam Smith drückt 
diesen gewöhnlichen Gedanken richtig aus, wenn er sagt: „Derjenige 
Teil eines Vermögens, von welchem jemand ein Einkommen er 
wartet, wird sein Kapital genannt." Und das Kapital eines Landes 
ist augenscheinlich die Summe solcher individuellen Vermögen oder 
derjenige Teil des Gesamtvermögens, von dem erwartet wird, daß 
er mehr Güter verschaffe. Dies ist auch der etymologische Sinn des 
Ausdrucks. Das Wort Kapital ist, wie die Philologen nachweisen, 
aus einer Zeit auf uns gekommen, wo die Güter in Rindern geschätzt 
wurden und jemandes Einkommen von der Kopfzahl, die er zu ihrer 
Vermehrung halten konnte, abhing. 
Die Schwierigkeiten, welche den Gebrauch des Wortes Kapital 
als eines exakten Ausdrucks umgeben und welche in den gewöhnlichen 
politischen und sozialen Erörterungen sogar noch schlagender als bei 
den Definitionen der ökonomischen Schriftsteller hervortreten, entstehen 
aus zwei Umständen: erstens, daß gewisse Klassen von Dingen, deren 
Besitz für den einzelnen ganz gleichbedeutend mit dem Besitz von Kapital 
ist, keine Teile des Kapitals der Gesellschaft sind, und zweitens, daß 
die nämlichen Dinge Kapital sein können oder nicht, je nach dem Zwecke, 
dem sie gewidmet sind.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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