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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch I. Arbeitslohn und Kapital
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

52 
Arbeitslohn und Kapital. 
Buch I, 
heit der Arbeiter das Verhältnis derer, welche ihren Verdienst direkt, 
ohne Vermittelung eines Arbeitgebers, gewinnen, selbst in Europa 
vor joo Jahren viel größer gewesen sein muß. Denn außer den in jedem 
Lande in beträchtlicher Anzahl vorhandenen selbständigen Arbeitern, 
ist seit der Zeit des römischen Reiches der Ackerbau großer Distrikte 
Europas nach dem Halbpachtsystem betrieben worden, wobei der 
Kapitalist seinen Ertrag vom Arbeiter, nicht aber der Arbeiter vom 
Kapitalisten erhält. Jedenfalls muß in den vereinigten Staaten, wo 
ein allgemein gültiges Lohngesetz dieselbe Anwendung finden muß 
wie in Europa, und wo trotz der Fortschritte der Fabriken ein sehr großer 
Teil der Bevölkerung noch selbständige Bauern sind, der Teil der 
Arbeiter, der seine Löhne von einem Arbeitgeber bekommt, verhält 
nismäßig klein sein. 
Es ist jedoch nicht nötig, das Verhältnis, in welchem irgendwo 
die selbständigen Arbeiter zu den gedungenen stehen, zu erörtern, noch 
die Beispiele für die Tatsache zu vermehren, daß, wo der Arbeiter 
seinen Lohn unmittelbar erhält, derselbe der Ertrag seiner Arbeit ist; 
denn sobald man sich vergegenwärtigt, daß der Ausdruck Lohn allen 
Arbeitsverdienst, sowohl den vom Arbeiter in dem Ergebnisse seiner 
Arbeit direkt gewonnenen, als den von einem Arbeitgeber erhaltenen, 
einschließt, ist es klar, daß die Annahme, die Löhne würden dem Kapital 
entnommen — eine Annahme, auf der in den gewöhnlichen volks 
wirtschaftlichen Büchern so unbedenklich ein ungeheurer Oberbau auf 
gerichtet wurde —, wenigstens großenteils unrichtig ist, und das 
Äußerste, was mit einem gewissen Anschein von Wahrheit behauptet 
werden kann, ist, daß manche Löhne (d. h. die vom Arbeiter durch Ver 
mittelung eines Arbeitgebers empfangenen) dem Kapital entnommen 
sind. Diese Beschränkung der größeren Prämisse entkräftet sofort alle 
Folgerungen, die daraus abgeleitet werden, aber ohne hier dabei zu 
verweilen, wollen wir prüfen, ob dieselbe selbst in diesem beschränkten 
Sinne mit den Tatsachen übereinstimmt, wir wollen den Faden da 
aufnehmen, wo Adam Smith ihn fallen ließ und Schritt für Schritt 
vorgehend, zusehen, ob das Verhältnis der Tatsachen, welches bei 
den einfachsten Produktionsformen klar zutage liegt, nicht auch in 
der verwickeltsten Stich hält. 
Am nächsten an Einfachheit kommt jenem „ursprünglichen Zu 
stande der Dinge" (von dem noch viele Beispiele zu finden wären, und 
wobei der ganze Arbeitsertrag dem Arbeiter gehört) jene Einrichtung, 
bei welcher der Arbeiter, obgleich für eine andere Person oder mit 
dem Kapital einer anderen Person arbeitend, seinen Lohn in natura 
empfängt, d. h. in den Dingen, welche seine Arbeit erzeugt. )n diesem 
Falle ist es ebenso klar wie in dem des auf eigene Rechnung Arbeitenden, 
daß die Löhne wirklich aus dem Arbeitserträge und keineswegs aus 
dem Kapital entnommen werden, wenn ich einen Mann dinge, Eier 
zu sammeln, Beeren zu pflücken oder Schuhe zu machen und ihn aus den
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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