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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch I. Arbeitslohn und Kapital
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. III. 
Der Lohn wird nicht denr Kapital entnommen. 
63 
end eien Schiffes steht an Stelle des in Löhnen ausgezahlten wertes. 
Diese Lohnzahlungen enthalten keinen Kapitalvorschuß; denn die Arbeit 
seiner Leute erzeugt und verschafft denr Schiffbauer während der Woche 
oder während des Monats mehr Kapital, als ihnen am Ende der Woche 
oder des Monats zurückgezahlt wird, wie dies die Tatsache beweist, 
daß, wenn man dem Schiffbauer zu irgendeiner Zeit während des 
Baues das teilweise fertige Schiff abkaufen wollte, er einen Vorteil 
erwarten würde. 
Ebenso findet kein Kapitalvorschuß statt, sobald ein Sutro- oder 
St. Gotthard-Tunnel oder ein Suez-Kanal gebaut wird. Der Tunnel 
oder Kanal wird während des Baues gerade so gut Kapital, wie das 
zum Bauen verausgabte Geld, oder, wenn man lieber will, das bei 
der Arbeit gebrauchte Pulver, die Bohrer rc. oder die von den Ar 
beitern gebrauchten Nahrungsmittel, Kleider rc. — was durch den 
Umstand bewiesen wird, daß der wert des Kapitalvermögens der 
Gesellschaft sich nicht vermindert, wenn ihre Geldbeftände sich nach und 
nach zu Kapital in Gestalt eines Kanals oder Tunnels umwandeln. 
Zm Gegenteil nimmt es wahrscheinlich im Durchschnitt mit dem Fort 
gange des Werkes zu, gerade wie das bei einer geschwinderen Pro 
duktionsart angelegte Kapital sich durchschnittlich vermehrt. 
Und so ist es offenbar auch beim Ackerbau. Daß die Wertschaffung 
nicht auf einmal erfolgt, wenn die Ernte eingebracht wird, sondern 
schrittweise während des ganzen, mit der Ernte endigenden Prozesses, 
und daß mittlerweile keine Lohnzahlung das Kapital des Landwirts 
vermindert, zeigt sich handgreiflich genug, wenn während des Pro 
duktionsprozesses Land verkauft oder verpachtet wird, denn ein ge 
pflügtes Feld bringt mehr als ein ungepflügtes und ein Acker mit Aus 
saat mehr als ein nur gepflügter. Ls ist auch handgreiflich genug, wenn, 
wie dies bisweilen geschieht, Ernten auf dem Palm verkauft werden, 
oder wenn der Bauer nicht selbst erntet, sondern mit dem Besitzer von 
Mähmaschinen kontrahiert. Ls ist handgreiflich in dem Falle von Obst 
gärten und Weinbergen, die, obgleich noch nicht tragend, doch ihrem Alter 
angemessene preise bringen. Ls ist handgreiflich in dem Falle von 
Pferden, Rindvieh und Schafen, deren wert mit ihrem Wachstum 
steigt. Und wenn sie nicht immer handgreiflich ist zwischen den, wie 
man sie nennen kann, üblichen Austauschstadien der Produktion, so findet 
diese Wertvermehrung doch unstreitig bei jedem Arbeitsaufwande statt, 
wo deshalb Arbeit geleistet wird, ehe Lohn gezahlt wird, ist der 
Kapitalvorschuß faktisch seitens der Arbeit geleistet, und wird von dem 
Arbeiter dem Arbeitgeber, nicht aber von dem Arbeitgeber dem Arbeiter 
gemacht. 
„Dennoch", kann man einwenden, „wird in solchen Fällen, wie 
wir sie betrachtet, Kapital erfordert!" Gewiß, dies bestreite ich keines 
wegs. Aber es ist nicht erforderlich, um den Arbeitern Vorschüsse zu
	        

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Das Geldwesen Frankreichs Zur Zeit Der Ersten Revolution Bis Zum Ende Der Papiergeldwährung. Verlag von Karl J. Trübner, 1914.
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