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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Haushalten und Unternehmen, IV. 
167 
Von diesen Grundverhältnissen her, von der Not zunächst und 
dann von der Macht, lege ich nun unsere Formeln zurecht. Sie wollen 
der Reihe nach entwickelt sein. Ich gehe die vier ersten in aller 
Hast durch. Es gilt von allen diesen Formeln, daß ihr Inhalt 
keinerlei Tätigkeit festhält. Was er festhält, ist stets nur eine 
Möglichkeit, wie Handlungen in seitliche Zusammenhänge geraten. 
In einer solchen Formel prägt sich also keineswegs ein persönliches 
Gebaren aus, von bestimmter Art, sondern nur ein unpersönlicher 
tr 
ne rgang im Geschehen. Aber es ist klar, daß ein solcher 
Hergang stets von einem eigenartigen Handeln getragen wird. Er 
tritt regelmäßig kraft eines bestimmten Gebarens ein, von den Personen 
bekundet, die bald einzeln, bald in Vielheit hinter den betroffenen 
andlungen stehen. So bedingt sich, im voraus gesagt, jede dieser 
ormeln zugleich mit dem Schema eines bestimmten Gebarens im 
andeln; die Formel ist mithin nur soweit „Wegweiser“, als jenes 
ema in ihr gleichsam zum Scheiteln kommt. Das wird sich später 
einem Beispiele erläutern lassen. Dort kann ich auch die Art 
^j^riigen, in der ich nunmehr diese Formeln entwickle; so nämlich, 
ich allemal der plattesten Erwägung folge, wie wir uns einer 
gegebenen Sachlage gegenüber verhalten. Ich sehe mir gleichsam ein 
Persönliches Gebaren daraufhin an, wie es sich von außen her als 
eiQ Un Persönlicher Hergang ausnimmt. 
j ersc heint es gleich als ein schreiender Gemeinplatz, daß man 
die N ° geSichte ^ er Hot zwe > er lei vermag: Mit der Not rechnen, und 
wir 0t Brechen. Zunächst also mit der Not rechnen. Stellen 
Erfüll' 118 - V ° r ^ächlage, die sich ungefähr in den Worten spiegelt: 
^ ein Streben, und irgendwie immer schmälerst du anderen Streben 
er ' y, * Streben erscheint da gegen Streben gehetzt, und somit 
ent ^ ^ Cr ^ wan £. über den Vorzug in der Erfüllung zu 
scheiden, der einem bestimmten Streben auf Kosten 
.. . 
k . Zu gestanden wird. Gesetzt, mein Wunsch wäre ein 
, J mmtes A; aber auch ein bestimmtes B. Von diesen Streben 
der M" ° aS eine ra ' t dem anderen irgendwie ins Gedränge; sei es nun 
schl 1? C ’ ^ Cr der Zeit wegen, oder vielleicht auch so, daß sie 
um C ? th * n unvereinbar sind. Diese Streben sind also im Wettbewerb 
Anspruch ^ rfÜllUng -Deshalb schlichte ich gleichsam unter ihren 
zusteht C \r’ gCbe i edem nur ' was unter Rücksicht auf das andere 
Handl lelle icht also dem einen gar nichts; dann gerät offenbar eine 
Unterlas^ mi *. e * ner Unterlassung in seitlichen Zusammenhang, 
neinun SSU H g * St das sa chliche Gegenstück, nicht die einfache Ver- 
S er Handlung; e s ist die Aberhandlung. Meistens aber
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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