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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Umrisse einer Theorie des Individuellen, II. 
487 
Höhenzug und Plateau selbst schon höhere Systeme dar, verglichen 
mit dem Berge; dieser wird ja darin charakterisiert, wie er in ihnen 
als System erfaßbar ist. Als Richtpunkte aber erhellen sie doch 
nur so, daß man ein sie alle umschließendes System zu ex 
plizieren sucht. Das wäre in unserem Falle das ^Gebirge, 
dem Gesichtspunkte dieser Explikation sind dann der Ho enzug un 
das Plateau unserem Berge koordiniert. Faßt man nämlich das Y-Gebirge 
als System auf, um aus ihm heraus seine Glieder zu entwickeln dann 
müßte in Sachen des Höhenzuges wie auch des Plateaussofortac 
unser Berg zur Sprache kommen: für den Höhenzug als äußerste Be 
grenzung für das Plateau gleichsam als Schönheitsfehler, dm bei der 
kategorialen Zusammenfassung nach dem Schema des 
„Plateau“ einbekannt werden muß, um die Zusammenfassung trotzde 
zu rechtfertigen. Man sieht, wie hier explikative Absl ^° ^ 
Individuation eingreifen, indem sie über die a er 
entscheiden; wie also diese Richtpunkte ausdrücklich aIs * 
in Betracht fallen; und wie es sich um jene Teilsysteme 
deren Erfassung schon der Sonderbegriff tätig mitwir , en 
Individualbegriff auszugestalten sucht. So erübrigt nur die Frage des 
übergeordneten Systems. 
An letzter Stelle müßte dies für jegliche Individuation der 
Allzusammenhang sein; expliziert man dieses System der Systeme, 
dann führt dies nach und nach auf die Gesamtheit der Individuen 
Aber diese umfassendste Explikation steht nicht ungeteilt im Dienste 
jeder einzelnen Individuation. Unser Berg etwa der dem 
Kontinente P angehört, wird für seine Charakteristik kaum etwas 
gewinnen, sobald man zur Explikation der übrigen Kontinente und de 
Ozeane übergeht. Etwas Ähnliches könnte zum Teile auch d “- 
Plikation des Kontinents P, ja selbst des Gebirgssystems S ^reffen. Wenn 
das letztere etwa noch die Teilsysteme „Z-Gebirge un „ g 
umschließt, dann könnte auch deren Explikation ganz ohne Belang 
für die Absicht bleiben, unseren Berg zu individuahsieren.^ Dies wäre 
dann der Fall, sobald sich die drei Glieder des Gebirgssy 
letzterem heraus entwickeln lassen, ohne daß unser ^, rg P 
kommt. Dann wäre also ausschließlich das Y-Gebirge 1 
Rolle des übergeordneten Systems; in jenem idiographischen Sinne, 
daß uns seine Explikation darüber auf klärt, auf welche Gebilde unser 
Berg konstellationsmäßig zu beziehen ist, will man ihn individualisieren. 
Das übergeordnete System erfüllt also den Beru , a es er on 
stellationsbestimmung den richtigen Umkreis zieht. 
Weil aber dafür nicht alle seine Teilsysteme in Betracht fallen, sondern
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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