Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaft als Leben

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

22 
„Der Wertgedanke“, 
sonderen in der Eigenschaft des Gegenstandes bestimmend ist, dann 
mag es seiner eigenen Natur nach zwar immer noch Eines oder auch 
Mehreres sein: Als das zu Erledigende, als Gegenstand muß es Eines 
vorstellen; für jedermann das nämliche Einerlei, oder auch das näm 
liche Vielerlei. Wird es aber als selbstverständlich angesehen, daß ein 
Gebiet durch seinen Gegenstand bestimmt erscheint, indem dieser es 
vereinheitlicht, dann setzt dies voraus, daß auch die Einheit des Be 
stimmenden ohne Hinzutun der Wissenschaft vorhanden sei. Denn 
jegliches Hinzutun dafür würde eine Begründung der mit seiner Einheit 
gegebenen Bestimmtheit jenes Gebietes darstellen, der letzteren Selbst 
verständlichkeit also widersprechen. Das Bestimmende, der Gegen 
stand, muß daher schon nach dieser Sonderheit — als solcher für 
jedermann der nämliche und selbe zu sein — vorgesetzt erscheinen. 
Ein Gleiches gilt schließlich auch von der sprachlichen Vertretung 
desjenigen, das in der Eigenschaft des Gegenstandes bestimmend für 
jenes Gebiet wirkt. Wenn es für selbstverständlich gilt, diesen be 
stimmenden Gegenstand namhaft zu machen, indem man das Wort 
„Wert“ ausspricht, dann muß auch dieser Tatbestand ohne Hinzu 
tun der Wissenschaft vorliegen. Denn wie beim Gegenstände die 
Setzung, so würde hier die Nennung der Selbstverständlichkeit wider 
streiten, mit der man auch diesen Tatbestand vorhanden sieht. Es muß 
daher jener Gegenstand gleich unter dem Sprachzeichen „Wert“ vor 
gesetzt sein. 
Machen wir nun den Überschlag. Wir erkennen, daß sich jene vier 
Gedanken nach ein und derselben, also gemeinsamen und dabei 
unentratbaren Voraussetzung logisch verknüpfen lassen. Wer also 
im Geiste der herkömmlichen Anschauung irgendwie für das Gebiet 
oder auch über das Gebiet der sogenannten Wertlehre denkt, der 
nimmt dabei, ohne sich dessen bewußt zu werden, als 
schlechthin wahr den Inhalt des Gedankens an: 
Es sei der Wissenschaft unter dem Sprachzeichen 
„Wert“ ein Gegenstand vorgesetzt, der als der Eine, 
für jedermann nämliche und selbe seiner Erle 
digung harrt. 
In kürzester Fassung: 
Es sei der Wissenschaft unter „Wert“ ein Sin 
gularobjekt vorgesetzt. 
Im Wesen dieses Gedankens ist es belegen, daß ihn niemand 
denken kann, der im Banne der herkömmlichen Anschauung steht. 
Denn es schließt das herkömmliche Denken schon mit jenen vier Ge 
danken ab, die ihm in Selbstverständlichkeit zueignen; man könnte
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.