Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaft als Leben

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Der Stoff der Sozialwissenschaft, III. 
567 
und dann erst Relation zum Subjektei Als dieser Zwitter 
zwischen Ding und Beziehung ist das Objekt eine Funktion. In 
die Objektfunktion kann auch ein Subjekt treten, wobei dann eben 
noetische Substanz die unumgängliche Voraussetzung dafür abgibt, 
ein noetisches Objekt zu formen. Ebensogut kann aber die seitliche 
Formung als Substanz eine phänomenologische sein: der an 
scheinend gewöhnliche Fall. So ist es bei den „Zeilen“, an denen 
überhaupt nur die Objektfunktion innerhalb des „lesen“ noetisch ist, 
wobei aber ein Hintergrund phänomenologischer Substanz verharrt: 
das so und so gestaltete, so und so materiell vorhandene, in Tinten 
rückstand oder Druckerschwärze dargebotene Raumding. 
Gerät nicht in diesen Fällen die noetische Denkweise unter die 
Vormundschaft der phänomenologischen? Schon deshalb nicht, weil 
es genügt, wenn das als Gegenpol des Subjekts zu Erfassende auch 
nur formbar ist zu einer phänomenologischen Substanz; die Formung 
selber ist nicht nötig. Begrifflich erfaßt wird dann nur die Objekt 
funktion, während der substanzielle Hintergrund der anschaulichen 
Vorstellung überlassen bleibt. So kommen in unserem Beispiele die 
„Zeilen“ überhaupt nur als „Zeichen“ in Betracht; das ist der wört 
liche Ausdruck ihrer Objektfunktion innerhalb des „lesen“. Soweithin 
ist aber die Formung rein noetisch: „vereinbartes Zwischenglied der 
Mitteilung“. Alles, was formbar wäre zum früher erwähnten Raum 
ding, das schwingt nur in anschaulicher Vorstellung hier mit. So führt 
uns jenes Bedenken eigentlich nur darauf zurück, wie gut sich 
das noetische Denken mit der Anschauung zu stellen 
weiß! Denn selbst bei der Formung des Subjektes, als noetische 
Substanz, kann beliebig viel in anschaulicher Vorstellung mitschwingen, 
was seinerseits zu phänomenologischer Substanz formbar wäre. Durch 
diese Fülle des Seienden greift das noetische Denken 
stets mit großer Sicherheit durch und langt nach dem 
„lebendigen Bande“, nach dem Sinn der Wirklichkeit. Das 
früher erwähnte Spiel der Bilder, um die Aussage A herum, greift ja 
auch auf das „Exterieur des Lesers“ über. Dagegen ist der spielerische 
Gedanke an eine bestimmte „Person“, die als „Leser“ fungiert, 
gleichbedeutend damit, daß man dem Subjekt des „lesen“ die 
„noetische Eigenlage“ anschaulich zuerkennt — wie es in späterer Folge 
erläutert wird. 
Nur im Äußerlichen des Ausdrucks hat es oft genug den An 
schein, daß die noetische Denkweise bei ihrer Schwester in Kost ginge. 
Wir nennen die Dinge, auch wenn wir sie bloß ihrer Objektfunktion 
nach erfassen, phänomenologisch. Das Sein ist dann aber bloß
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.