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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

4. Die Prognose des Konjunkturwandels. 
207 
Beurteilung der Konjunktur, denn aus diesen Erscheinungen und 
nicht minder aus» der anhaltenden Geldspannung 1 ) können, wie zu 
versichtlich noch immer die Industriellen selbst ihre Lage ansehen, 
nur allzu leicht sicn Hemmungen entwickeln.“ Der Berliner „Tag“ 
hatte sich damals an eine Reihe führender Männer des deutschen 
Wirtschaftslebens gewandt und sie um ihre Meinung über die Kon 
junkturaussichten ersucht. Einer der ersten Großindustriellen, August 
Thyssen, äußerte sich dann darüber folgendermaßen: 
„Die Konjunktur ist gut, denn die Werke sind für längere Zeit 
reichlich beschäftigt. Der teure Geldstand hat auf die Entwicklung 
der Industrie hemmend eingewirkt, was ich nicht beklage, weil da 
durch eine Einschränkung der Unternehmungslust erfolgt ist, die 
notwendig war, um nicht über das zulässige Ziel hinauszugehen. 
Eine zu große, plötzliche Entwicklung der Industrie muß nachteilig 
wirken, weil die großen Produktionen, die dadurch geschaffen werden!, 
dauernd nicht aufrecht zu erhalten sind, und ungesunde Verhältnisse 
für Arbeitgeber und -nehmer schaffen müssen... Weil niemand in 
der Lage ist, den Weltmarkt über eine gewisse, kurzbemessene Frist 
hinaus richtig zu beurteilen, bin ich im allgemeinen für kürzere 
Verträge, besonders in Fertigfabrikaten, damit das Risiko, welches 
Käufer und Verkäufer dabei übernehmen, möglichst eingeschränkt 
wird * 2 ). 
Eine Stimme aus der oberschlesischen Montanindustrie, die 
jenige des Oberbergrats a. D. P. Wachler, spricht sich dagegen noch 
überaus zuversichtlich aus und bestreitet, daß der Höhepunkt der 
Konjunktur bereits erreicht und ein Rückschlag zu befürchten sei. 
„Überrasche Vermehrung der Produktionsstätten liege nicht vor 
(abgesehen vielleicht vom Kalibergbau). Die Gefahr der Überpro 
duktion bedrohe also die Konjunktur nicht, nicht einmal in abseh 
barer Zeit; auch sehe er keinerlei Anzeichen, daß ein Rückgang des 
ungewöhnlich hohen Konsums bevorstehe, im Gegenteil, verspreche 
die gesteigerte Güterbewegung mehr Bestellungen der Eisenbahnen; 
die gute Ernte aller Länder alimentiere Handel und Gewerbe; Kanal 
bauten, Schiffsbau usw. bieten günstige Aussichten, die Montan 
industrie selbst wende, wie der Staat, fortgesetzt nicht unerhebliche 
Mittel für Arbeiterhäuser auf, die Verwendung elektrischer Kraft sei 
immer noch erst im Anfangsstadium. Das Preisniveau der Fabrikate 
sei bei den gegen 1889 und 1901 erhöhten Produktionskosten noch 
mäßig und fange jetzt erst an ohne Übertreibungen zu steigen; in 
Ü Am 9. Oktober 1906 hatte die Reichsbank ihren Diskontsatz von 
* /a o/o auf 5, und am 17. Dezember auf 6 o/o erhöht. 
2 ) Frankf. Zeitung, a. a. 0.
	        

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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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