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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

22 Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen. 
eine absolute Überproduktion für durchaus möglich, aber erst seit 
dem Bestehen des Systems der freien Konkurrenz. Unter der Herr 
schaft dieses Systems hat die Menschheit die Herrschaft über die 
Größe der Gütererzeugung verloren. So steht die Lehre Sismondis 
im schärfsten Gegensätze zu derjenigen der Hauptvertreter der 
klassischen Nationalökonomie, welche ja der Meinung gewesen 
waren, daß gerade dieses System der freien Konkurrenz bewirke, 
daß allgemeine Störungen im Prozeß der Güterproduktion und -Zirku 
lation ausgeschlossen seien, daß beide sich vielmehr in voller 
Harmonie abwickeln müßten. 
Sehr enge Berührungspunkte mit diesen Lehren Sismondis 
finden sich dann in den Anschauungen eines der großen deutschen 
Sozialisten um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Es war Rodbertus 
gewesen, der ebenfalls eine Unterkonsumtionstheorie, wenn auch mit 
anderer Begründung, vertreten hat. 
Der Grundgedanke seiner Lehre ist der, daß bei wachsender 
Produktivität der Arbeit der Anteil der Arbeiterklasse am Gesamt 
ertrag der Nation ein immer geringerer werde. Schon im Vorwort 
seines berühmten ersten sozialen Briefes an v. Kirchmann spricht 
er dies in voller Deutlichkeit aus, „daß nämlich die Ursachen des 
Pauperismus und der Handelskrisen in nichts anderem liegen, als 
daß in der heutigen staatswirtschaftlichen Organisation bei der 
steigenden Produktivität der Arbeit der Lohn der arbeitenden 
Klasse eine immer kleinere Quote des Nationalproduktes wird...“ 
In dem zweiten sozialen Brief an v. Kirchmann sagt er: „Die 
Armut der arbeitenden Klasse läßt niemals zu, daß ihr Einkommen 
ein Bett für die anschwellende Produktion abgebe. Das Übermaß 
von Produkten, das in den Händen der Arbeiter nicht bloß deren 
Lage verbessern, sondern zugleich ein Gewicht abgeben würde, um 
den Wert des bei den Unternehmern verbleibenden Restes zu 
steigern und diesen damit die Bedingung der Fortsetzung ihrer 
Betriebe in dem bisherigen Umfange zu gewähren, drückt auf seiten 
der Unternehmer den Wert des ganzen Produktes so tief, daß jene 
Bedingung verschwindet und überläßt im besten Falle die Ar 
beiter ihrem gewohnten Mangel.“ 
In diesen Handels- oder Absatzkrisen erblickt Rodbertus: das 
Grundübel der herrschenden Wirtschaftsordnung. Die Auffassung 
von diesem grundlegenden Fehler unserer Wirtschaftsverfassung, 
diesem engen, wechselseitigen Verhältnis von fallender Lohnquote, 
Pauperismus und Handelskrisen hat für Rodbertus den Ausgangs 
punkt gebildet, um damit dieser sozialen Not ein Ende zu machen, 
eine andere wirtschaftliche Organisation vorzuschlagen, welche auf
	        

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Fabrikorganisation, Fabrikbuchführung Und Selbstkostenberechnung Der Firma Ludw. Loewe & Co. Actiengesellschaft, Berlin. Verlag von Julius Springer, 1907.
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