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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

26 
Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen. 
duktivkräfte wie Produkte werden massenhaft vergeudet und zerstört, 
bis die aufgehäuften Warenmassen unter größerer oder geringerer Ent 
wertung endlich abfließen, bis Produktion und Austausch allmählich 
wieder in Gang kommen. Nach und nach beschleunigt sich die 
Gangart, fällt in Trab, der industrielle Trab geht über in Galopp, und 
dieser steigert sich wieder bis zur zügellosen Karriere einer voll 
ständigen industriellen, kommerziellen, kreditlichen und spekulativen 
Steeple-chase, um endlich nach den halsbrechendsten Sprüngen 
wieder anzulangen — im Graben des Krachs. Und so immer von 
neuem. Das haben wir nun seit 1825 volle fünf Mal erlebt und er 
leben es in diesem Augenblick (1877) zum sechstenmal. Und der 
Charakter dieser Krisenist so scharf ausgeprägt, daß Fourier sie alle 
traf, als er die erste bezeichnete als: crise plethorique, Krisis aus 
Überfluß.“ 
„In den Krisen kommt der Widerspruch zwischen gesellschaft 
licher Produktion und kapitalistischer Aneignung zum gewaltsamen 
Ausbruch. Der Warenumlauf ist momentan vernichtet; das Zirku 
lationsmittel, das Geld, wird Zirkulationshindernis, alle Gesetze der 
Warenproduktion und Warenzirkulation werden auf den Kopf ge 
stellt. Die ökonomische Kollision hat ihren Höhepunkt erreicht; 
die Produktionsweise rebelliert gegen die Austausch 
weise, die Produktionskräfte rebellieren gegen die 
Produktionsweise, der sie entwachsen sind.“ 
Auch diese Krisentheorien von Marx und Engels betonen also 
mit Nachdruck die periodische Wiederkehr dieser wirtschaftlichen 
Störungen. Es war dies eine Auffassung, wie sie damals weithin 
herrschend war und wie wir ihr auch .heute noch häufig, wenn auch 
zum Teil in anderer Gestalt, begegnen. 
Bezeichnet man die Zeit, in welcher sich dieser Auf- und Nieder 
gang im Wirtschaftsleben abspielt, mit John Mills 1 ) ausManchester 
als Kreditperioden, und nimmt ,man ihre Dauer erfahrungsgemäß mit 
rund zehn Jahren an, so kann man innerhalb derselben immer wieder 
kehrend eine ziemlich gleichartige Entwicklung beobachten. „In 
den ersten Jahren wird ein flauer Handel und geringe Arbeitsgelegen 
heit zu beobachten sein, die Preise werden sinken, der Zinsfuß tief 
stehen, und es wird viel Armut geben. Alsdann werden drei Jahre 
voll tatkräftigen, gesunden Lebens kommen, verbunden mit mäßig 
steigenden Preisen, einem gemäßigten Zinsfuß, guter Arbeitsgelegen-. 
1 ) Transactions of the Manchester Statistical Society 1867/68. On Cre 
dit Cycles and the Origin of commercial Panics. Cit. nach J e v o n s, The 
Periodicity of Commercial Crisis and its Physical Explanation. Investi- 
gations in Currency and Finance. London 1884.
	        

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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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