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Kann das Geld abgeschafft werden?

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Bibliographic data

fullscreen: Weltwirtschaftliche und politische Erdkunde

Monograph

Identifikator:
1028387520
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-173126
Document type:
Monograph
Author:
Cohn, Arthur Wolfgang http://d-nb.info/gnd/12524391X
Title:
Kann das Geld abgeschafft werden?
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
142 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Weltwirtschaftliche und politische Erdkunde
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeine Wirtschaftsgeographie
  • Allgemeine politische Erdkunde
  • Index

Full text

5 
ERSTER TEIL: GEOGRAPHISCHE GÜTERLEHRE 
Im Gegensatz zur Banane nahm den umgekehrten Weg der Ver- 
breitung die auch bei uns als besondere Delikatesse geschätzte Ananas, 
von den Amerikanern und Engländern ihrer Form wegen „pineapple“ 
'— Pinienzapfen) genannt. Von Mexiko bis zum nördlichen Brasilien wild 
wachsend und dort wohl ursprünglich heimisch, wurde sie von Spaniern 
und Portugiesen im ganzen Tropengebiet verbreitet. Seit der Entwicklung 
des Schnellverkehrs wurde sie in einigen Gebieten in Großkultur ge- 
nommen und teils in frischem Zustand, neuerdings mehr noch in konser- 
viertem zum Export gebracht. Das Land großartigster Ananaskultur 
sind die Hawali-Inseln, besonders die Insel Oahu. Der Export geht im 
wesentlichen nach den Vereinigten Staaten, aber auch nach Europa. Die 
Union versorgt sich außerdem selbst aus den Golfstaaten durch die 
Ananasgärten von New Orleans und Mobile, aus den Bahamainseln und 
aus verschiedenen Inseln Westindiens. Neuerdings trat auch Ostindien 
stark in den Wettbewerb ein, wo Singapur ein Hauptmarkt wurde. Dem 
europäischen Ufer am nächsten liegen die Gärten der Azoren, deren Aus- 
fuhr nach Deutschland und England fast nur in Ananasfrüchten besteht. 
DAS REBENGELÄNDE 
Geologische und prähistorische Zeugnisse sprechen dafür, daß die 
Weinrebe, eine Kletterpflanze, in großen Teilen der Alten und Neuen 
Welt, so auch in Europa, seit dem Tertiär heimisch ist. Ihre Kultur 
geht bei den asiatischen und mittelmeerischen Völkern des Altertums, 
bei den Chinesen, Indern, Assyrern, Ägyptern, Griechen und Römern 
bis in mythische Zeiten zurück. Auch die Kelten kannten den Wein- 
bau wohl schon, dessen Vervollkommnung allerdings Gallier und Ger- 
manen den römischen Eroberern verdankten. Gegenwärtig hat die 
Rebenkultur ihre größte Verbreitung in den warmgemäßigt-kontinen- 
talen Gebieten Europas und Nordamerikas. Der Wein gehört dort zu 
den anspruchsvollsten Anbaugewächsen und verlangt, wenn ein wirk- 
lich trinkbarer Stoff erzielt werden soll, günstiges Klima, bestimmte 
„Lagen“ (= Exposition gegen die Sonne) und geeigneten Boden. 
Bedingungen des Weinbaus. In erster Linie bedarf die Rebe zu 
ihrer Entwicklung einer bestimmten Wärmemenge. Im allgemeinen 
sind Gebiete, deren mittlere Sommertemperatur unter 20° bleibt und 
deren mittlere Wintertemperatur unter 0° liegt, für den Weinbau 
nicht mehr geeignet. Die schlimmsten Feinde des Weinbauers sind 
späte Frühjahrsfröste, die durch Vernichtung der jungen Triebe oft 
in einer Nacht die Hoffnung des ganzen Jahres zuschanden machen. 
Aber auch zeitige Herbstfröste, die die volle Reife der Früchte durch 
Erfrieren der Blätter verhindern, können großen Schaden anrichten. 
In den nördlicheren Gebieten des Weinbaus muß für Erhöhung der 
Wärmewirkung durch die richtige Exposition gesorgt werden. Das 
geschieht einmal durch Auswahl der windgeschützten und nach Süden 
gerichteten Lagen und sodann durch Benutzung der Steilhänge zur 
Weinkultur, da auf diese die in unseren Breiten schräg einfallenden 
Sonnenstrahlen. senkrecht aufprallen. Daher sind unsere Weinkulturen 
meist „Weinberge“, während wärmere Länder die Rebe in Weingärten, 
Weinfieldern oder -lauben ziehen.
	        

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Zur Revision Des Fabrikgesetzes. Verlag von Arnold Bopp, 1906.
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