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Nationalökonomie (1.1915)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (1.1915)

Monograph

Identifikator:
1028407564
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-47263
Document type:
Monograph
Author:
Link, Henry Charles
Thorndike, Edward L. http://d-nb.info/gnd/118802127
Title:
Employment psychology
Place of publication:
New York
Publisher:
MacMillan
Year of publication:
1924
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 440 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Part III. Selection and retention
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (1.1915)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie
  • Index

Full text

20 — 
ML Ark 
A Am, 14 
A AR 
Preis. 
wie es von Marx geschieht, oder sie ausdrücklich als unproduktiy be- 
zeichnet, wie Rodbertus es tut, kann man die einfache physische 
Arbeit als Maßstab akzeptieren. Die ganze Grundlage der Marxschen 
Ausführung, daß notwendig zur Vergleichung ein objektiv gleicher Maß- 
stab zur Wertschätzung vorhanden sein müsse, ist keineswegs anzU- 
erkennen, sondern es liegt in der Eigentümlichkeit der Wertschätzung, 
daß das subjektive Moment eine ebenso große Rolle spielt, wie das ob- 
jektive, in den Eigenschaften des geschätzten Gegenstandes begründete. 
Wie das Urteil über die Schönheit nicht nach einfachem Maßstab zu be- 
stimmen ist, so auch nicht der wirtschaftliche Wert. Da Marx aner- 
kennen muß, daß seine Werttheorie die tatsächlichen Vorgänge der Wert- 
schätzung nicht zu erklären vermag, sondern mit ihnen überall in Wider- 
spruch gerät, so hilft er sich mit der Konstruierung eines Gegensatzes 
zwischen Preis und Wert und behauptet, daß in jenen Fällen, wo das 
Seltenheitsmomenteine Rolle spielt und dadurchtatsächlich die Schätzung 
eine weit höhere ist, als der aufgewendeten Arbeit entspricht, nur der 
Preis gesteigert sei, nicht aber der Wert. Mit anderen Worten, er stellt 
a priori einen wirtschaftlichen Begriff des Wertes auf und sucht die 
tatsächlichen Vorgänge mit Gewalt diesem Begriffe anzupassen. Kr 
deutet sie willkürlich seiner vorgefaßten Meinung zuliebe, während es 
die Aufgabe der Wissenschaft ist, allein die Tatsaclıen zu erklären 
und auf Grund derselben die Begriffsdefinitionen aufzustellen. 
88. 
Preis und Vermögen. 
Zuckerkandl, Theorie des Preises. Leipzig 1889. 
Leo von Buch, Intensität der Arbeit, Wert und Preis der Waren. Leipzig 1896. 
F. Weinschenk, Das Volksvermögen. Jena 18%6, 
_Preis ist_das Aequiyalent für ein Tauschobjekt, und zwar im all- 
yemeinen, wo nicht eine besondere Ausnahme gemacht wird, in Geld. 
Der Preis eines Pferdes ist ev. 1000 M. Es ist die Summe, welche 
tatsächlich bei dem Kauf für den Gegeustand gezahlt wird, oder die 
Summe, welche dafür gefordert, der Wert, welcher von beiden oder 
auch nur von einem Teile zum Ausdruck gebracht wird, 
In. welchem Verhältnis stehen, hiernach Wert und Preis? 
Sobald beide volkswirtschaftlich aufgefaßt werden, fallen.sie offen- 
bar zusammen. Das Ergebnis der allgemeinen Schätzung tritt allein zu- 
tage in dem Durchschnitte der geforderten und gezahlten Preise im 
großen Verkehre. Eine Abweichung voneinander ist hier garnicht 
denkbar. Auch privatwirtschaftlich ist der erzielte Preis im einzelnen 
Falle der Ausdruck des Ergebnisses der gegenseitigen Abwägung des 
Wertes zwischen Käufer und Verkäufer. Für den einen Teil oder auch 
für beide Teile kann aber die Wertschätzung wesentlich anders aus- 
fallen, als der tatsächlich erzielte Preis ist. Der Verkäufer kann das 
Pferd vielleicht nur auf 800 M. geschätzt haben, weil er gewisse Fehler 
kannte, die der Käufer nicht bemerkte, er nahm aber den höheren 
Preis von 1000 M., den ihm der andere Teil bewilligte, weil dieser in 
seinem Urteil soweit hinauf oder auch vielleicht noch darüber hinaus 
ging. Wenn der Käufer sich so ausdrückt, er habe das Pferd über 
den Wert bezahlt, so will er damit sagen, daß er entweder nachträglich 
erkannt habe, daß er bei dem Kaufe den Wert überschätzt hatte, oder, 
daß er sich in der Zwangslage befunden habe, die ihn nötigte, im
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1915.
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