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Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands

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Bibliographic data

fullscreen: Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands

Monograph

Identifikator:
1028803877
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-42731
Document type:
Monograph
Author:
Prokopovič, Sergej Nikolaevič http://d-nb.info/gnd/116304774
Title:
Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
J. C. B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (88 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Die Steuerlast und das Kapitalwachstum
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands
  • Title page
  • Erstes Kapitel. Das Volkseinkommen
  • Zweites Kapitel. Die Steuerlast und das Kapitalwachstum
  • Drittes Kapitel. Die Zollpolitik
  • Contents

Full text

Somit hat der Finanzminister den umlaufenden Charakter von 
\ A 
800 Millionen Rubel anerkannt; er mußte daher neben demNG'fey 
samt- auch das Reinausgabebudget anführen. Dann ist es aMtk 
unbegreiflich, warum er uns auch nicht eine Berechnung des Netto 
einnahmebudgets geben will. 
Nach unseren Berechnungen, deren Grundlage wir oben an 
gegeben haben, haben 900 Millionen Rubel unseres Budgets einen 
umlaufenden Charakter. Abstrahieren wir dieselben, so nimmt das 
Ausgabebudget pro 1909 folgende Gestalt an: 
Das System des Reichskredits . . 395 Milk Rubel oder 25,7 °/o 
Armee und Flotte 534,7 » » » 34,7 * 
Zivilverwaltung 610 » » » 39,6 » 
Noch im Jahre 1881 sah der damalige Finanzminister A. 
A. Abasa die Hauptursache der Zerrüttung der russischen Finanzen 
in den übermäßigen Ausgaben für die Erhaltung und Entwicklung 
der Militärkräfte des Landes, die für sich fast einen dritten Teil 
des gesamten Ausgabebudgets in Anspruch nahmen. Während 
der verflossenen 30 Jahre hat sich diese Norm nicht vermindert. 
In Wirklichkeit wurde für die Bewaffnung des Reiches noch viel 
mehr ausgegeben. Ein beträchtlicher Teil unserer Reichsanleihen 
wurde zwecks Kriegsführung gemacht; die Mehrzahl der Eisen 
bahnen, die mit einem Verlust arbeiten, wurde aus strategischen 
Gesichtspunkten gebaut, aut Grund der direkten Forderung des 
Kriegsministers. Diese imperialistische Richtung unserer auswär 
tigen Politik ist die Ursache der gegenwärtigen russischen ökono 
mischen und finanziellen Depression. Jahrzehnte hindurch hat die 
Regierung alle Mittel, die sie aus dem Volke auszupressen ver 
mochte, für Krieg und Kriegsrüstungen ausgegeben. Diese Hyper 
trophie der Offensions- und Defensionsorgane hatte eine vollstän 
dige Schwächung unseres Volksorganismus zur Folge. Rußland 
erstickt unter der Last seiner Bewaffnung*). 
') Das Wachstum der Produktivkräfte ist indessen auch vom rein mili 
tärischen Standpunkt notwendig. Es ist vorauszusehen, daß in 2—3 Jahr 
zehnten die Ausgaben der Großmächte für Kriegszwecke sich verdoppeln bzw. 
verdreifachen werden. Für die Länder, die ihre Produktivkräfte rasch ent 
wickeln, wird ein solches Wachstum der Ausgaben für die Armee und Flotte 
sehr schwer sein, aber nichtsdestoweniger möglich. Für Rußland dagegen, das 
schon jetzt unter der Last seiner Rüstung seufzt, kann eine weitere Ver 
mehrung der Militärausgaben gerade zur Katastrophe führen. Diese Seite des 
Problems wird von unseren kampfeslustigen Nationalisten vollkommen ignoriert, 
ihre Politik dient nur den Interessen des Augenblicks und ist jeder Einsicht bar.
	        

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Die Wirtschaftliche Zukunft Des Ostens. Koehler, 1920.
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