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Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands

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Bibliographic data

fullscreen: Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands

Monograph

Identifikator:
1028803877
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-42731
Document type:
Monograph
Author:
Prokopovič, Sergej Nikolaevič http://d-nb.info/gnd/116304774
Title:
Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
J. C. B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (88 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die Zollpolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands
  • Title page
  • Erstes Kapitel. Das Volkseinkommen
  • Zweites Kapitel. Die Steuerlast und das Kapitalwachstum
  • Drittes Kapitel. Die Zollpolitik
  • Contents

Full text

86 
Danach kehrten aus dem Auslande während der letzten zwei 
Jahre etwa 850 Millionen Rubel russischer Reichsfonds zurück 1 ). 
Die Regierung hat keine Mittel, um auf dieses Element der 
Zahlungsbilanz eine Wirkung auszuüben; es ist nutzlos, irgend 
welche Opfer für eine positive Handelsbilanz zu bringen, sobald 
der Exportüberschuß (im Verhältnis zum Import) jeden Tag nach 
dem Auslande zum Einkauf russischer Wertpapiere abfließen kann. 
Bei der heutigen Sachlage besitzt die Regierung nur ein Mittel 
zur Regulierung einer ungünstigen Zahlungsbilanz. Und dieses 
Mittel ist die Abschließung neuer Anleihen. Wir sind deshalb 
der Meinung, daß die Sorge um eine günstige Zahlungsbilanz 
schon in der nächsten Zeit keinen Einfluß auf die Handelspolitik 
Rußlands ausüben wird. 
Ganz anders steht es mit dem dritten Motiv unserer Zoll 
politik — mit dem fiskalischen. Solange die Besteuerung etwa 
20° 0 des Volkseinkommens absorbiert, müssen die Zölle, als eine 
der bequemsten Besteuerungsformen, notwendigerweise ein Maximum 
der Einnahmen gewähren. Eine radikale Herabsetzung der fiska 
lischen Zölle können wir deshalb nur in Verbindung mit einer 
Herabsetzung der Steuerbelastung erwarten, was aber nur dann 
möglich wäre, wenn der Charakter unserer auswärtigen Politik 
wesentlich geändert wird und wenn die Ausgaben für Heer und 
Marine eingeschränkt werden. Solche radikalen Reformen sind 
aber nur unter einem demokratischen Regime denkbar. Solange 
wir ein solches nicht besitzen, sind nur relativ unbedeutende 
Herabsetzungen der Zollsätze und zwar zwecks Vergrößerung der 
Zolleinnahme zu erwarten. Die Zollarithmetik ist bekanntlich ein 
sehr launiges Ding und größere Zolleinnahmen lassen sich 
manchmal durch geringere Zollsätze erzielen. Die Vergrößerung 
der Zolleinnahmen durch eine Herabsetzung der Zollsätze wurde 
bis zuletzt durch die Sorge um die Handelsbilanz und durch den 
generellen Protektionismus verhindert. Verschwinden diese Motive 
unserer Zollpolitik von der Oberfläche, so gelangen wir zu der 
Herabsetzung der Zollsätze, wie es in den Jahren 1852—1875 der 
’) Diese Erscheinung steht zweifellos im Zusammenhang mit dem noch 
nie dagewesenen Wachstum des russischen Exports der letzten Jahre: 
Jahre 
Export 
Handelsbilanz 
1909 
1427,7 Mill. Rubel 
+ 521,4 Mill. Rubel 
1910 
1449,1 » 
+ 364,7 » 
1911 
1591,4 » 
+ 429,7 »
	        

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Stellungnahme Des Vereins Deutscher Maschinenbauanstalten Zu Dem Artikel II Des Entwurfs Eines “Gesetzes Zur Förderung Des Preisabbaues” Betr. Massnahmen Gegen Ringbildung. $hVerein Dt. Maschinenbau-Anstalten, 1926.
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