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Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

Monograph

Identifikator:
1028908431
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-52440
Document type:
Monograph
Author:
Mannstaedt, Heinrich http://d-nb.info/gnd/11673485X
Title:
Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (158 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
  • II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
  • III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
  • IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts

Full text

i3 
heitlicher Leitung wurden die zersplitterten Produktionsstätten zusammen 
gefaßt unter einem Dach, in einem geschlossenen Betrieb. Wie sich in 
Italien zuerst das Verlagsystem entfaltete, so können wir hier die Manu 
faktur am weitesten, bis ins Mittelalter, zurückverfolgen. Stärker tritt 
sie im 17. und 18. Jahrhundert hervor. 
So haben die Fortschritte in Handel und Verkehr zwei neue Orga 
nisationsformen im Gewerbe hervorgerufen, die sich aber noch auf die 
alte Handwerkstechnik stützen: Verlagsystem und Manufaktur. Im 
dezentralisierten und zentralisierten Großbetrieb tritt uns eine besondere, 
eine höhere Form der Erwerbswirtschaft entgegen, in der sich das Erwerbs 
prinzip auswirkt im Großbetrieb: die Unternehmung, jene Organi 
sationsform, die sich allmählich das ganze Wirtschaftsleben erobert. Unter 
Erwerbswirtschaft verstanden wir jene Wirtschaft, die durch Produktion 
für fremden Bedarf die Gewinnung des eigenen Lebensunterhaltes bezweckt. 
,,Die Erwerbswirtschaft macht dann die Metamorphose zur Unternehmung 
durch, wenn der Betrieb so umfangreich wird, daß die Tätigkeit seiner 
Leitung und Verwaltung allein schon die ganze Arbeitskraft mindestens 
einer Person erfordert 1 ).“ In der Unternehmung ist eine vollständige 
Scheidung zwischen der organisatorischen oder dispositiven Arbeit und 
der ausführenden, der körperlichen Arbeit durchgeführt. Wo in der Land 
wirtschaft, im Gewerbe und im Handel der Betrieb eine solche Größe 
erreicht hat, daß eine vollständige Teilung zwischen dispositiver und 
exekutiver Arbeit durchgeführt werden muß, geht er in die landwirtschaft 
liche, industrielle oder kaufmännische Unternehmung über. Auch die 
Unternehmung sucht einen Ertrag zu erwirtschaften durch Produktion 
für fremden Bedarf. Da aber nur der unternehmungsweise Betrieb geeignet 
ist, die Erzeugung und den Absatz für den interlokalen Markt zu über 
nehmen, so liegt es auf der Hand, daß die Zunftorganisationen an Be 
deutung verlieren, je mehr der ferne Markt den lokalen überwiegt. Nicht 
beachtung oder Zerbrechen der Zunftorganisationen bedeutet aber noch 
nicht Gewerbefreiheit. Das zeigen schon die Konkurrenzregulierungen, 
die auch das Verlagsystem nicht entbehren konnte. Und als die Manu 
faktur größeren Umfang annahm, da begann auch schon jene neue Ära 
der Produktivitätsfortschritte, die nicht wenig durch die Manufaktur ge 
fördert wurde, da das Zusammenarbeiten vieler in geschlossenem Betriebe 
wesentlich zur Arbeitsteilung und Ersetzung der Teilarbeiter durch Ma 
schinen anregte. 
Nicht nur. im Handel und Verkehr, sondern auch im Gewerbe 
hatten die Jahrhunderte der mittelalterlichen Gebundenheit Produktivi- 
*) Pohle, Unternehmerstand S. 7.
	        

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Ursachen Und Ziele Des Zusammenschlusses Im Gewerbe. Verlag von Gustav Fischer, 1916.
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