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Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

Monograph

Identifikator:
1028908431
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-52440
Document type:
Monograph
Author:
Mannstaedt, Heinrich http://d-nb.info/gnd/11673485X
Title:
Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (158 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
  • II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
  • III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
  • IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts

Full text

64 
zu geeigneter Zeit von Anlage suchenden Kapitalisten aufgenommen 
werden. Statt selbst die Finanzierung vorzunehmen, kann sich die bauende 
Finna das Kapital auch durch Gründung oder Angliederung einer Finan- 
zierungsgescllschaft beschaffen. Diese Gesellschaft, die ihre eigenen 
Mittel auf demselben Wege wie die Kapitalübernahmegesellschaft erlangt, 
hilft neue Unternehmungen gründen, indem sie sie finanziert 1 ). 
So gewähren auch die verschiedenen Kombinationen, die eine Senkung 
■der Absatzkosten oder eine innigere Fühlungnahme mit dem Markt er 
streben, eine Überlegenheit über die nichtkombinierten Unternehmungen, 
sie tragen also zur Verschärfung des Wettkampfes bei. Wo aber bereits 
Konkurrenzregulierungen bestehen, sichern sie den Unternehmungen eine 
erhöhte Rentabilität. 
Wie die Darstellung schon vermuten läßt, haben die Kombinations 
bestrebungen nicht etwa eine Organisation zum Ziel, die die absolut 
niedrigsten Kosten verursacht. Bei jedem Stande der Technik läßt sich 
eine Betriebsgröße denken, bei der alle Produktionsfaktoren im günstigsten 
Verhältnis zueinander stehen, bei der also die Arbeitsteilung und Maschinen 
verwendung zu den absolut niedrigsten Kosten arbeitet. Selbst eine Ver 
doppelung dieser Betriebsgröße würde in der Regel diese absolut geringste 
Kostenhöhe überschreiten, da mit der Größe des Unternehmens auch die 
Reibungsverluste der Gesamtorganisation zunehmen. Dieses Ziel haben 
die Kombinationsbestrebungen nicht im Auge, können sie auch nicht ver 
folgen, da diese absolut günstigste Betriebsgröße und Betriebsorganisation 
infolge des fortwährenden Schwankens aller Marktverhältnisse und der 
Unruhe der technischen Entwicklung gar nicht gefunden werden kann. Das 
Ziel der Kombinationsbestrebungen ist viel bescheidener. Hat sich die 
Produktion eines Unternehmens, angereizt durch die starke Nachfrage und 
die hohen Preise einer Hochkonjunktur oder infolge einer notwendigen 
Durchführung technischer Verbesserungen ausgedehnt, dann stellen sich 
meist auch Nachteile ein, teils schon in den Haussejahren, teils erst in den 
Baissejahren, und unter diesen Schwächen stellt die Unmöglichkeit, 
die Anlagen voll auszunutzen, fast stets an erster Stelle. Nun setzen die 
Abhilfsbestrebungen ein und die Kombinationen sind ein wichtiges Hilfs 
mittel, unter den gegebenen Verhältnissen möglichst günstige Produktions 
und Absatzbedingungen, möglichst niedrige' Kosten zu erreichen. Das 
Ziel richtet sich also auf die relativ niedrigsten Kosten. Das Streben nach 
den absolut niedrigsten Kosten hätte nur Sinn bei dauernd stabiler Markt 
lage. Da sich aber der Markt, wenn auch in Wellenbewegungen, ständig i) 
i) Liefmann, Beteiligungs- und Finanzierungsgesellschaften II. Aufl. 1913.
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1902.
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