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Die deutsche Zigarettenindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Zigarettenindustrie

Monograph

Identifikator:
1028995938
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48083
Document type:
Monograph
Author:
Bormann, Kurt http://d-nb.info/gnd/135652758
Title:
Die deutsche Zigarettenindustrie
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag der H. Laupp'schen Buchhandlung
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 121 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Abschnitt. Die Zigarettenfabrikation
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Zigarettenindustrie
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Die Entwicklung der deutschen Zigarettenindustrie bis zur Gegenwart
  • II. Abschnitt. Der Zigarettentabak
  • III. Abschnitt. Die Zigarettenfabrikation
  • IV. Abschnitt. Die Absatzverhältnisse
  • V. Abschnitt. Die Arbeiterverhältnisse
  • Ergebnisse

Full text

47 
demselben Qualitätstabak. Freilich hat die Maschinenarbeit auch 
ihre unzweifelhaften Vorzüge, namentlich vom hygienischen Stand 
punkte aus, da sie größere Gewähr für Sauberkeit als teilweise die 
Handarbeit liefert. 
Die Abteilung für Hand- und (eventuell) Maschinen 
anfertigung der Zigaretten nimmt in jeder Zigarettenfabrik 
naturgemäß den breitesten Raum ein. Die technische Leitung 
derselben liegt in den Händen eines Werkmeist er s; für die Vor 
nahme der Lohnbuchungen finden sich daselbst in allen größeren 
Betrieben besondere Lohnbuch führ er. 
Vom Tabakmeister läßt sich nun der Werkmeister die zur 
Fabrikation nötigen Quanten geschnittenen Tabaks, von der Hülsen 
abteilung die Hülsen oder Blättchen ausliefern und verausgabt sie 
an die Zigarettenarbeiterinnen. Das Gewicht des jeder Arbeiterin 
übergebenen Tabakquantums und die Zahl der gelieferten Blättchen 
oder Hülsen werden hierbei auf den Lohnlisten vermerkt, die 
sich in den Händen der Arbeiterinnen befinden. 
Nachdem die Arbeiterin auch noch einen Holzständer (gewöhn 
lich „Schräge“ genannt) zur Aufbewahrung der gefertigten Zigaretten 
in Empfang genommen hat, begibt sie sich an ihren Platz und 
beginnt mit der Herstellung der Zigaretten. Manche Arbeiterinnen 
bedienen sich hierbei der sogenannten „Stopfer“. Es sind dies 
Metallröhren, in die das für eine Zigarette nötige Tabakquantum 
hineingelegt wird, um dann mittels eines Stäbchens in die der 
Röhre aufgesteckte Hülse gestoßen zu werden. Meistens wird heute 
jedoch eine andere Methode, die sogenannte „Gürtelarbeit“ zur An 
wendung gebracht. Bei dieser gestaltet sich das Fabrikationsverfahren 
folgendermaßen: In ein Stück Pergamentpapier, das mit einer 
Breitseite auf dem Tische befestigt ist, legt die Arbeiterin das für 
eine Zigarette erforderliche Tabakquantum, gibt ihm durch Rollen 
des Papiers die gewünschte Form, schiebt die Hülse in die Papier 
rolle und stößt den Tabak mit einem Stäbchen aus der Rolle in 
die Hülse. Es bleibt dann nur noch übrig, den an den Enden der 
Hülse herausstehenden Tabak mit einer Schere abzuschneiden und 
die Zigarette ist fertig. 
Sollen die Zigaretten mit Mundstück versehen sein, so wird 
dieses von der Arbeiterin besonders angefertigt und nachträglich 
in die Hülse, die in diesem Falle nur zum Teil mit Tabak gefüllt 
worden ist, hineingeschoben. 
Unter den Zigarettenarbeiterinnen gibt es wieder die mannig 
faltigsten Spezialistinnen. Die eine Zigarettenmacherin arbeitet stets
	        

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Die Deutsche Zigarettenindustrie. Verlag der H. Laupp’schen Buchhandlung, 1910.
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