Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

94 Erstes Buch. Die Begründer. 
nisse triumphieren, und die folglich die Einheit des ganzen Systems aus 
macht ? 
Wir sind ihr schon mehr als einmal begegnet; es ist das Selbst 
interesse oder, wie Smith es lieber ausdrückt: „das natürliche Streben 
jedes Menschen, seine Lage zu verbessern 1 ).“ Hierin liegt die wirkliche, 
jedem Einzelwesen innewohnende Triebkraft, die das Leben und den 
Fortschritt der Gesellschaft sichert. 
Zweifellos ist sie nicht die einzige. Smith ist niemals einseitig. Er 
weiß, daß es neben dem Eigennutz noch andere menschliche Leiden 
schaften gibt 2 ). Er erwähnt sie an verschiedenen Stellen — wie dort, 
wo er der „kindischen Eitelkeit“ 3 ) der Grundbesitzer eine so bedeutende 
und wohltuende wirtschaftliche Umwälzung wie die der Emanzipation 
der Landarbeiterschaft zuschreibt. — Ohne Zweifel ist Smith ferner 
nicht darüber in Unkenntnis, daß der Eigennutz nicht bei allen Menschen 
gleichmäßig ausgebildet ist, und daß die persönlichen Beweggründe die 
größte Mannigfaltigkeit zeigen. Man hat ihm vorgeworfen, dies übersehen 
zu haben; man hat ihn angeklagt, einen homo oeconomicus in alle 11 
Stücken konstruiert zu haben, eine böse Karikatur der Wirklichkeit» 
der sich wie ein Automat ausschließlich durch die Sorge um sein ma 
terielles Interesse leiten läßt. Die nationale Eitelkeit hat sich eingemischt 
und hat behauptet, daß das, was er sage, vielleicht von den Engländer» 
und den Schotten wahr sei; wenn er aber die Deutschen und die Franzose» 
gekannt hätte, die weniger gewinnsüchtig seien, würde sein Urteil g»» 2 
anders ausgefallen sein. Dies alles beruht aber auf einem Mißverständnis- 
Smith selbst ist der erste gewesen, der darauf hingewiesen hat, daß sich 
seine Bemerkungen nicht auf alle Menschen, sondern auf die Allgemei»' 
heit der Menschen beziehen. In jedem Augenblicke erinnert er daran, 
daß er von einem mit „gesundem Menschenverstand“ 4 * ) oder mit „gewöh»' 
lichem Verstände“ 6 ) begabten Menschen spricht. Er weiß sehr wohl» 
daß „wenn auch nicht das Betragen jedes Einzelnen immer von de» 
Regeln gewöhnlicher Klugheit geleitet wird, so herrschen diese doch stets 
in den Handlungen der großen Mehrzahl“ 0 ). Seine Beweisführung s<m 
1) Vgl. im besonderen: I, S. 202, B. II, Kap. III; II, S. 69, B. IV, Kap. V; »» d 
vor allem: II, S. 152, B. IV, Kap. IX. , 
2 ) „Ohne alle Einmischung des Gesetzes bewegen also schon Privatinteresse ®» 
Leidenschaften die Menschen, das Kapital der Gesellschaft unter die verschiede»® 
Unternehmungen möglichst in dem Verhältnisse zu verteilen, welches dem Intere® 6 
der ganzen Gesellschaft am angemessensten ist“ (II, S. 125, B. IV, Kap. VII, Ted. ^ 
Daß die Anwendung des Wortes „Leidenschaften“ (oder Neigungen) keine zufällig® 1 ^’ 
geht schon daraus hervor, daß es sich dreimal auf der Seite des zitierten Textes fi® e 
3 ) Völkerreichtum I, S. 243, B. III, Kap. IV. 
4 ) Völkerreichtum I, S. 165, B. II, Kap. I am Ende. 
“1 Völkerreichtum I, S. 206, B. II, Kap. IV am Anfang. 
6 ) Völkerreichtum I, S. 172, B. II, Kap. II.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.