Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

Erstes Kapitel. 
43 
Schaft. Jene alten gesellschaftlichen Produktionsorganismen sind 
außerordentlich viel einfacher und durchsichtiger als der bürger- 
liche, aber sie beruhen entweder auf der Unreife des individuellen 
Menschen, der sich von der Nabelschnur des natürlichen Gattungs- 
Ausammenhanges mit andern noch nicht losgerissen hat, oder auf un- 
Mittelbaren Herrschafts- und Knechtschaftsverhältnissen. Sie sind 
bedingt durch eine niedrige Entwicklungsstufe der Produktivkräfte 
der Arbeit und entsprechend befangene Verhältnisse der Menschen 
innerhalb ihres materiellen Lebenserzeugungsprozesses, daher zu- 
$nander und zur Natur. Diese wirkliche Befangenheit spiegelt sich 
ideell wider in den alten Natur- und Volksreligionen. Der religiöse 
Widerschein der wirklichen Welt kann überhaupt nur verschwinden, 
Sobald die Verhältnisse des praktischen Werkeltagslebens den 
Menschen tagtäglich durchsichtig vernünftige Beziehungen zuein- 
ander und zur Natur darstellen. Die Gestalt des gesellschaftlichen 
Lebensprozesses, das heißt des materiellen Produktionsprozesses, 
streift nur ihren mystischen Nebelschleier ab, sobald sie als Pro- 
dukt frei vergesellschafteter Menschen unter deren bewußter plan- 
mäßiger Kontrolle steht. Dazu ist jedoch eine materielle Grundlage 
ler Gesellschaft erheischt oder eine Reihe materieller Existenz- 
bedingungen, welche selbst wieder das naturwüchsige Produkt einer 
langen und qualvollen Entwicklungsgeschichte sind. 
Die politische Oekonomie hat num zwar, wenn auch unvoll- 
kommen !!, Wert und Wertogröße analvsiert und den in diesen For- 
EEE 
3 Wie schon S.17 bemerkt, sagt Benj. Franklin: „Da der Handel über- 
üaupt nichts ist als der Austausch einer Arbeit gegen andere Arbeit, wird 
der Wert aller Dinge am richtigsten in Arbeit geschätzt.“ („The Works of 
Benj. Franklin, etc, ed. by Sparks. Boston 1886“, vol. II, p. 267.) 
Franklin findet es ebenso natürlich, daß die Dinge Wert, wie daß die Körper 
Schwere besitzen. Von seinem Standpunkt handelt es sich einfach darum, 
herauszufinden, wie dieser Wert so genau wie möglich gemessen werden 
%ann, Er bemerkt nicht einmal, daß er bei der Behauptung, man schätze 
len Wert aller Dinge am richtigsten in Arbeit, von dem Unterschied der 
Ausgetauschten Arbeiten abstrahiert und sie auf gleiche menschliche Arbeit 
'eduziert. Sonst hätte er sagen müssen: Da der Austausch von Schuhen und 
Stiefeln gegen Tische nichts anderes ist als ein Austausch von Schuhmacher- 
arbeit gegen Tischlerarbeit, mißt man durch die Tischlerarbeit am ge- 
ü4auesten den Wert der Stiefel! Indem er das Wort „Arbeit“ im allgemeinen 
Zebraucht, abstrahiert er von dem Nützlichkeitscharakter und von der kon- 
kreten Form der verschiedenen Arbeiten. 
ä Das Unzulängliche in Ricardos Analyse der Wertgröße — und es ist 
16 beste — wird man aus dem dritten und vierten Buch dieser Schrift 
Eschen, Was aber den Wert überhaupt betrifft, so unterscheidet die 
Kässische politische Oekonomie nirgendwo ausdrücklich und mit klarem 
wußtsein die Arbeit, wie sie sich im Wert, von derselben Arbeit, 
Soweit sie sich im Gebrauchswert ihres Produkts darstellt. Sie macht 
atürlich den Unterschied tatsächlich, da sie die Arbeit das eine Mal 
Quantitativ, das andere Mal qualitativ betrachtet. Aber es fällt ihr nicht 
Sin, daß bloß quantitativer Unterschied der Arbeiten ihre qualitative Ein-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Genussscheine Nach Schweizerischem Recht. Buchdruckerei Stämpfli & Cie., 1914.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.