Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

Kapitel II. Adam Smith. 
111 
§ 4. Einfluß und Verbreitung der Gedanken A. Smith’s. 
J.-B. Say. 
Das Losungswort des 18. Jahrhunderts war Vereinfachung. Die 
Auffassung, die Smitii uns vom Wirtschaftsleben gibt, ist ein be 
wunderungswürdiges Beispiel davon. Hierin liegt ihr Beiz und die Ge 
walt, die sie auf die Zeitgenossen ausübte. Das System der natürlichen 
Freiheit, das das philosophisch-politische Streben jener Zeit erfüllte, 
schien sich hier mit so starker Beweiskraft aus der menschlichen Natur 
zu ergeben, und wurde mit einer solchen Fülle übereinstimmender Tat 
sachen vorgetragen, daß kein Zweifel an seiner Richtigkeit mehr möglich 
War, Noch heute sind wir nicht imstande, uns seinem Zauber zu ent 
ziehen. Sollte, was wir nicht glauben, ein Tag kommen, an dem von den 
Gedanken A. Smith’s nichts mehr übrig bliebe, so würde doch sein Werk 
als das gewaltigste Monument einer der bedeutendsten Epochen der 
volkswirtschaftlichen Forschung bestehen bleiben. Stellt es doch den 
Prächtigsten Versuch dar, in einem einzigen harmonischen Überblicke 
die unendliche Mannigfaltigkeit des wirtschaftlichen Lebens zu erfassen. 
Aber in dieser Vereinfachung liegt gleichzeitig seine Schwäche. 
Gm sie zu erreichen, hat Smith mehr als eine Tatsache übergehen müssen, 
die sich seinem Systeme nicht einfügen ließ. Auch war er gezwungen, 
^vollständige und ungenügende Mittel zu verwenden. Was besteht 
aeute noch von vielen der Einzeltheorien, die sein Werk anfüllen, wie 
yeistheorie, Lohntheorie, Theorie des Profites und der Rente, Theorie 
dber den internationalen Handel oder über das Kapital? Jede ist ver 
bessert, überflügelt oder bestritten worden. Und im Maß, wie Teile des 
Gebäudes verfielen, erschien das Ganze immer weniger standfest. Gleich 
zeitig ergaben sich neue Gesichtspunkte, die Smith anscheinend zu wenig 
beachtet hatte. An Stelle des wohltuenden Eindruckes der Einfachheit 
aad Sicherheit, den die Nationalökonomen am Anfang des 19. Jahr- 
underts aus dem Werk Smith’s empfingen, drängte sich ihren Nachfolgern 
an gsam das Bild der stetig steigenden Verwicklung der Tatsachen auf. 
Wenn wir hier eine Kritik Adam Smith’s einfügen wollten, so würde 
as auf eine Darstellung der Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehren 
es 19. Jahrhunderts hinauslaufen, und damit den übrigen Inhalt dieses 
l) ches vorwegnehmen. Ein schöneres Lob seines Werkes läßt sich kaum 
^onken. Die Geschichte der nationalökonomischen Ideen hat sich ein 
ganzes Jahrhundert hindurch nicht von seinem Werke lösen können. 
Anhänger und Feinde haben es gleichmäßig zum Ausgangspunkt ihrer 
Untersuchungen gemacht. Die einen haben es weiterentwickelt, fort- 
.ührt und verbessert, die anderen haben hartnäckig und verbissen 
Uh 16 G run( igodankcn bekämpft. Alle haben aber in stillschweigender 
ereinstimmung anerkannt, daß die Wissenschaft der Nationalökonomie
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.