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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

152 
Erstes Buch. Die Begründer. 
Wir werden daher untersuchen, welche Gesetze Ricardo für die 
Bodenrente, den Profit und den Lohn aufstellte und werden besonders 
auf das erste eingehen, das, ihm zufolge, die anderen bestimmt. 
Man könnte meinen, daß es zunächst unumgänglich nötig sei, die 
Werttheorie Ricardo’s zu besprechen, um so mehr, als die Theorie des 
Arbeitswertes in der Wertlehre einen großen Platz einnimmt und der 
marxistischen Theorie vom Mehrwert, auf der der ganze zeitgenössische 
Sozialismus beruht, den Weg öffnet. Trotzdem werden wir uns aber 
damit begnügen, nur gelegentlich von seiner Werttheorie zu sprechen, 
und zwar dort, wo sie mit den Gesetzen der Verteilung in Verbindung 
steht. Hierfür können wir uns auf Ricardo selbst berufen, denn er sagt: 
„Zum Schluß muß die große Frage der Bodenrente, des Lohnes und des 
Profites klargestellt werden und zwar durch das Verhältnis, in dem der 
Gesamtertrag unter Grundbesitzer, Kapitalisten und Arbeiter verteilt 
wird, welches Verhältnis nicht notwendigerweise mit der Lehre 
vom Wert in Verbindung steht 1 ).“ 
Ricardo hat keineswegs mit der Ausarbeitung einer Lehre über 
den Wert begonnen, um aus ihr die Gesetze der Verteilung abzuleiten; 
sondern erst, als er diese Gesetze entdeckt hatte, oder entdeckt zu haben 
glaubte, hat er versucht, sie in eine Werttheorie zusammenzufassen. 
Der Gedanke, der ihn sein ganzes Leben hindurch verfolgt hat, daß näm 
lich der Boden eine immer wachsende Arbeit verlange, hat ihn ohne 
Zweifel zu der Auffassung verführt, daß die Arbeit „die Grundlage“ 
oder „die Ursache“ oder „der Maßstab“ — er schwankt beständig zwischen 
diesen keineswegs übereinstimmenden Ausdrücken — des Wertes sei. 
Man muß übrigens zugeben, daß die Werttheorie Ricardo’s weit davon 
entfernt ist, einen Begriff von seiner Bedeutung zu geben. Angesichts 
dieser höchst schwierigen Frage ist sein durchdringender Geist nicht 
glücklicher als der seiner Vorgänger gewesen. Er hat verschiedentlich 
erklärt und noch kurz vor seinem Tode mit prächtiger Offenheit zugegeben, 
daß seine Versuche, eine Erklärung des Wertes zu finden, zu keinem 
Resultat geführt hätten 2 ). 
§ 1. Das Gesetz der Bodenrente. 
Von allen Theorien Ricardo’s ist die über die Bodenrente —• 
die Rente — die berühmteste, und sein Name ist mit ihr unlöslich 
verbunden. Sie ist so bekannt, daß Stuart Mill sie die Eselsbrücke 
*) Brief an Mac Culloch vom 13. Juli 1820, erwähnt von H. Denis, B. II, S. 171- 
J ) In seinem Briefwechsel mit Mac Culloch schreibt er unter dem 18. Dez. 1819: 
„Mit meiner Erklärung der Grundsätze, die den Wert beherrschen, bin ich nicht zu 
frieden. Ich möchte, daß ein Erfahrener als ich sich damit befasse.“ Und unter seinen
	        

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Weltschiffahrt. Schmidt & Klaunig, 1930.
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