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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

176 
Erstes Buch. Die Begründer. 
Es muß sogar der Augenblick kommen, in dem der notwendige Lohn 
alles aufzehrt, und für den Profit nichts mehr übrig bleibt. Dann wird 
eine neue Ära in der Geschichte beginnen; denn, wenn alle Beweggründe 
zur Ansammlung von Kapitalien mit dem Verschwinden des Kapital- 
profits wegfallen, wird das Kapital nicht weiter wachsen, kein neues Land 
wird mehr unter Kultur genommen werden, und gleichzeitig wird die 
Bevölkerung die definitive und letzte Grenze erreicht haben 1 ). Der 
„stationäre Zustand“ wird eingetreten sein. Eine trübselige Aussicht! 
die aber später Stuart Mild in einer so beredten Sprache beschreiben 
sollte, daß man sich fast damit aussöhnen möchte. Doch befriedigte sie 
Ricardo nicht, der ein großer Finanzmann und keineswegs ein Philosoph 
war. Er fand seine eigenen Prophezeiungen höchst erschreckend, und in 
Wirklichkeit liegt auch eine merkwürdige Ironie in der Tatsache, daß das 
Gesetz des endlos sinkenden Gewinnes zuerst von einem großen Vertreter 
des Kapitalismus entdeckt worden ist. Wenn ihn etwas beruhigte, so 
war es die Betrachtung der gegenwirkenden Kräfte, die das Sinken des 
Profits zur gleichen Zeit wie das Steigen der Rente in Schranken halten 
konnten: die wirksamste dieser Kräfte erblickte er in der Freiheit des 
Außenhandels (siehe den folg. § 3). 
Im großen und ganzen treten jetzt die allgemeinen Grundzüge der 
Einkommensverteilung mit eindrucksvoller Einfachheit hervor, viel klarer, 
als in dem berühmten „Tableau Economique“ Quesnay’s, und der Wirk 
lichkeit viel näher, — wenigstens für die Zustände, wie sie zur Zeit Ricardo s 
in England bestanden, denn heute fügen sie sich nicht mehr den Tat 
sachen ein. Man könnte sie in einem Diagramm dreier Linien veran 
schaulichen. 
Die obere steigende Linie würde den Anteil des Bodens, die Boden 
rente, darstellen. Die Rente des Grundbesitzes wächst in zweifacher 
Weise: in natura und in Geld, denn im Maßstab, wie die Bevölkerung 
oder die Bedürfnisse steigen, erhält er eine immer größere Menge Getreide, 
das immer teuerer wird. Jedoch kann dieses Wachstum nicht endlos sich 
fortsetzen, denn, an einem bestimmten Punkt angelangt, verhindert die 
Erhöhung des Getreidepreises den weiteren Bevölkerungszuwachs und 
folglich zur gleichen Zeit auch die weitere Steigerung der Rente, da, wenn 
die Bevölkerung aufhört zu wachsen, es dann nicht mehr nötig sein würde, 
neuen Boden in Bewirtschaftung zu nehmen. 
In der Mitte würde eine horizontale Linie den Anteil der Arbeit, 
den Lohn, darstellen. Der Reallohn des Arbeiters bleibt stationär, denn 
er erhält stets nur die zu seinem Lebensunterhalt nötige Getreidemenge, 
q „Sobald die Löhne die Gesamtsumme der Einnahmen des Pächters 
haben, kann keine Anhäufung von Kapital mehr stattfinden, da kein weiteres r 
Zinsen abwerfen kann; eine weitere Vermehrung der Arbeit (lies: Arbeiter) ist 
unnötig, und die Bevölkerung hat ihr Maximum erreicht.“ 
erreicht 
Kapita 1
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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