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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

180 
Erstes Buch. Die Begründer. 
Land und Land sich darauf beschränkte, ihre gegenseitigen 
Erzeugnisse naturaliter auszutauschen 1 ). 
Diese Erklärung ist allerdings sehr schematisch; sie läßt alle sekun 
dären Tatsachen des Handels außer acht, und vor allen Dingen setzt sie 
die Quantitätstheorie des Geldes voraus, die heute als gar zu einfach 
scharf kritisiert wird. Diese Theorie der Selbststeuerung der Handelsbilanz 
durch die Schwankungen des Geldwertes ist schon von Hume und Smith 
geahnt worden, aber deshalb ist sie nicht weniger eine Entdeckung erster 
Ordnung, und von ihr lebt die Wissenschaft seit mehr als einem Jahr 
hundert 2 ). 
Übrigens steht diese Erklärung mit einer Theorie des internationalen 
Handels in Verbindung, die wir nur im Vorübergehen streifen, weil wir 
sie bei Stuart Mill bedeutend weiter entwickelt finden werden: die der 
internationalen Werte. 
§ 4. Die Reglementierung der Banknotenausgabe 
und das Papiergeld. 
Wir verdanken Ricardo ebenfalls die wesentlichen Grundsätze, nach 
denen sich seither die Ausgabe der Banknoten regelt. In seinem Lande 
besonders haben die Gesetze von 1822 und vor allem von 1844, die die 
Bank von England organisierten, sich wenigstens teilweise auf Ricardo’s 
Grundsätze gestützt. 
Ricardo hatte die große Panik des Tages vom 24. Februar des Jahres 
1797 gesehen, an dem die Metallreserve der Bank von England von 200 
auf 32 Milk Fr. gesunken war, und an dem sich der Ministerrat genötigt 
gesehen hatte, den Zwangskurs festzusetzen. Er hatte erlebt, daß dieser 
ursprünglich nur als vorübergehende Maßregel gedachte Zwangskurs bis 
1821 bestehen blieb! Er hatte gesehen, daß die Banknote, wenigstens 
während der Dauer der napoleonischen Kriege, durchschnittlich 10 % und 
1 ) „Gold und Silber werden von der Handelskonkurrenz zwischen den ver 
schiedenen Völkern der Welt in dem Verhältnis verteilt, wie es sich aus dem natür 
lichen Güterverkehr ergibt, der bestehen würde, wenn es solche Metalle nicht gäbe 
oder wenn der Handel zwischen Land und Land sich auf einen Austausch ihrer gegen 
seitigen Erzeugnisse beschränkte.“ 
2 ) Ricardo sagt: „Auch im dringendsten Fall, wenn wir Subsidien an eine fremde 
Macht zahlen müssen, würden wir doch kein Gold ausführen, so lange als es auf dem 
Markte Waren gibt, die die Leistung dieser Zahlungen zu besseren Bedingungen ge 
statten“ (S. 409). Er bemerkt, daß tatsächlich die Hilfsgelder, die England den gegen 
Napoleon verbündeten Mächten gezahlt hat, in Waren gezahlt worden sind, da die 
Ausfuhr die Einfuhr stets um hunderte von Millionen übertroffen hat. Die sechzig 
Jahre später von Frankreich an Deutschland gezahlte Kriegsentschädigung von 5 Mi - 
liarden Fr. ist ein weiterer Beweis für die Richtigkeit seiner Theorie.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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