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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

Kapitel I. Sismondi und die Ursprünge der kritischen Schule. 
211 
stehend verwirft, so fragt er doch, oh man in ihnen nicht eine Lehre finden 
könne, um den Mißbräuchen der Konkurrenz einen Zügel anzulegen 1 ). 
In Wirklichkeit scheint Sismondi nicht zu ahnen, daß die Hem 
mungen, die man unter dem Vorwände, sofort eintretende Leiden zu 
vermeiden, der Produktion auferlegt, den Fortschritt des Wohlstandes 
gerade der Klassen, die ihn interessieren, verlangsamen würden. Seine 
Stellungnahme kann nur in einer Weise erklärt werden: durch die irrige 
Überzeugung, daß zurzeit schon die europäische Produktion genüge, 
um alle Bedürfnisse zu befriedigen 3 ). Niemals hat Sismondi die relative 
Armut der industriellen Gemeinschaften geahnt, die auf J.-B. Say einen 
so lebhaften Eindruck machte. Er versteht jedoch sehr gut, daß es nicht 
leicht sein wird, die Politik der Begierungen in diesem Punkte zu beein 
flussen, und seine Hoffnungen wenden sich nach einer anderen Seite 3 ). 
Da in der Ungewißheit des Einkommens und dem Fehlen jeden 
Eigentums der Arbeiterklasse die Hauptursachen der bestehenden Übel 
liegen, so müssen sich die Bemühungen der Begierungen nach dieser 
Bichtung hin betätigen. 
Das erste zu verfolgende Ziel würde daher sein, überall, wo es mög 
lich ist, die Arbeit und den Besitz zu vereinigen. Daher empfiehlt Sis 
mondi in der Landwirtschaft Bückkehr zu dem, was er den „patriarcha 
lischen Besitz“ nennt, d. h. Vermehrung der Bauern, die auf ihrem eigenen 
Grund und Boden leben. In den Neuen Grundsätzen gibt er eine 
berühmte Beschreibung des Glücks ihrer Lage. In der Industrie möchte 
er den unabhängigen Handwerker wieder erstehen sehen: „Ich wünsche, 
daß die Industrie in den Städten wie auf dem Lande zwischen einer großen 
Menge von unabhängigen Werkstätten verteilt, und nicht unter einem 
einzigen Herrn, der hunderten und tausenden von Arbeitern befiehlt, 
vereinigt sei; ich wünsche, daß das Fabrikeigentum unter einer großen 
Menge von mittleren Kapitalisten verteilt sei, und nicht einem einzigen 
Herrn, der über Millionen gebietet, gehöre; ich wünsche, daß der Industrie 
arbeiter die Aussicht, fast die Sicherheit vor sich habe, Teilhaber seines 
Herren werden zu können, damit er sich nur verheiratet, wenn er einen 
Anteil an dem Geschäft besitzt, anstatt, wie er es heute ist, ohne jede 
Zukunftshoffnungen zu altern“ 4 ). Das ist das Ziel. 
Wo aber ist der Weg? Hier zeigt Sismondi eine außerordentliche 
Zaghaftigkeit. Er ruft den Gesetzgeber zu Hilfe, aber er wagt nicht, 
ihm den Weg zu zeigen. Er fragt sich sogar in einem Anfall von Skep 
tizismus und Mutlosigkeit, ob dies möglich ist. Er erklärt sich als Gegner 
<les Kommunismus, — er weist die Utopien Owen’s, Thomson’s und 
') N. P., I, S. 341 und II, S. 459. 
2 ) N. P., II., S. 415 und 435; siehe auch fitudes, I, S. 25. 
3 ) N. P., I. S. 363. 
*) N. P., II, S. 365—366. 
14*
	        

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Migration and Business Cycles. National Bureau of Economic Research, 1926.
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