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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

278 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Kaum aber war die Organisation du travail 1841 erschienen, als 
«ie überall gelesen und diskutiert wurde, so daß sie in einer großen Anzahl 
ron Auflagen erscheinen mußte. Der Titel — der übrigens dem Wortschatz 
Saint-Simon’s entlehnt ist — lieferte eine jener populären Formeln, in 
denen die Arbeiter 1848 ihre Forderungen zusammenfaßten; der Verfasser 
sieht sich durch die Februarrevolution als der berufenste Führer der 
Arbeiterklasse bezeichnet. Sogar noch nach 1848 wird das Werk lange 
als eins derjenigen betrachtet, die den französischen Sozialismus am besten 
kennzeichnen. 
Dieser dauerhafte Erfolg erklärt sich zunächst aus äußeren Um 
ständen. Infolge seiner Kürze und der Einfachheit seiner Ausführungen 
war das Buch leicht verständlich und bildete einen bequemen Boden 
für die Diskussion. Außerdem hat der persönliche Buf seines Verfassers 
viel dazu beigetragen, daß es gelesen wurde. Unter der Juli-Regierung 
war Louis Blano einer der bekanntesten Journalisten und Redner der 
äußersten demokratischen Partei (parti democratique avance). Seine 
Geschichte der zehn Jahre (Histoire de dix ans) hatte seinen Ruf als 
Flistoriker begründet. Später wurde er in der Rolle, die er als Mitglied der 
provisorischen Regierung 1848 und am Anfang der dritten Republik spielte, 
eine historische Persönlichkeit. Schließlich trug der unglückliche Versuch 
der nationalen Werkstätten — übrigens ganz gegen seinen Willen und 
höchst ungerechterweise — zur Verbreitung seiner Ideen bei. 
Alles dies würde aber nicht genügen, ihm einen Platz in dieser Ge 
schichte zu sichern, wenn nicht andere Gründe dazukämen, um der Orga 
nisation du travail mehr als eine beiläufige Erwähnung zuteil werden 
zu lassen. Zunächst wird an keiner anderen Stelle der Gegensatz zwischen 
der Konkurrenz und der Assoziation in so scharfer Art und Weise dargelegt. 
Für Louis Blanc stammen alle wirtschaftlichen Übel aus der Konkurrenz. 
Sie ist die einzige Erklärung des Elends der Arbeiter, ihres moralischen 
Tiefstandes, des Überhandnehmens der Verbrechen, der Prostitution, der 
industriellen Krisen und der Kriege zwischen den Völkern. „Laßt uns 
beweisen.“ sagt er am Eingang, „daß 1. die Konkurrenz für das Volk 
ein System der Ausrottung bedeutet; daß 2. die Konkurrenz für die 
Bourgeoisie eine beständige und unaufhörliche Ursache der Verarmung 
und des Ruins ist 1 ).“ Die Beweisführung hierfür zieht sich durch das 
ganze Werk und gründet sich auf die verschiedensten Beispiele, die er aus 
den Tagesnotizen der Zeitungen, aus offiziellen Untersuchungen und 
Statistiken, aus den Büchern der Volkswirtschaftler und aus persönlichen 
Beobachtungen schöpft. Die traurigsten Tatsachen ziehen beredt vor- 
b Organisation du Travail, S. 27. Wir zitieren nach der 5. Ausg., die 1848 
erschien.
	        
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Das Hotel- Und Gastgewerbe. Floeder, 1928.
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