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Nationalökonomie (Teil 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (Teil 1)

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

14° 
L. von Halle, Die Hamburger Girobank und ihr Ausgang. Berlin 1891. 
E. von Philippovich, Die Bank von England im Dienste der Finanzverwaltung. 
Wien 1885. 
Sievcking, Die Casa di S, Giorgio. Freiburg 1899. 
Die modernen Banken sind Kreditinstitute, welche die Aufgabe 
haben, den Geldumlauf zu regulieren, durch Kreditoperationen das Geld 
aufzunehmen, welches in dem laufenden Betriebe keine Verwendung 
finden kann, und es dorthin zu leiten, wo Bedarf daran vorliegt. Wenn 
auch, wie wir sehen werden, noch eine Menge andere Thätigkeiten 
sich daran anschließen und in der ursprünglichen Entwickelung die 
Aufgaben sich vielfach anders gestalten, so ist damit doch für die 
Gegenwart der Kernpunkt ihrer Thätigkeit gekennzeichnet. Man hat 
sie nicht mit Unrecht mit dem Herzen in dem tierischen Organismus 
verglichen, welches die Aufgabe hat, das Blut in alle Teile des Körpers 
zu führen und neues Leben hinein zu bringen, um das verbrauchte 
wieder zurückzuziehen und zur Umwandlung und Ausscheidung zu 
bringen. So wird durch die Banken die Kapitalskraft in Umlauf ge- 
setzt und überall zu angemessener Verwendung gebracht. ; 
Der Name der Banken rührt von den Tischen her, auf welchen 
die Geldwechsler in Italien ihre Geldschüsseln aufgestellt hatten, 
Schon im Altertum ist eine Bankthätigkeit nachweisbar; besonders 
für Babylon, Griechenland und Rom, und zwar in der Form des Geld- 
wechselgeschäftes, dann zur Aufnahme von Geldern zur Aufbewahrung 
und zur Uebernahme von Darleihgeschäften. Mit der Völkerwanderung 
ging indessen diese Thätigkeit verloren und ist erst gegen Ende des 
Mittelalters allmählich wieder zur Ausbildung gekommen. Ihre Ver- 
treter waren zunächst Geldwechsler, welche die verschiedenen Münz- 
sorten und die Münzen der verschiedenen Länder vorrätig hielten, sie 
auf ihren Wert prüften und für den Verkehr zur Verfügung stellten. 
Jedes Land und Ländchen, ja vielfach jede größere Stadt besaß eigene 
Münze, die nur innerhalb ihres Territoriums Umlaufsfähigkeit hatte, 
und so viel wie möglich innerhalb derselben zurückgehalten, wie jede 
andere von demselben fern gehalten wurde. So bedurfte man solcher 
Vermitfelungsinstanz, um dem Kaufmann, dem Reisenden , wie dem 
Fürsten und sonstigen großen Herren die Münze zur Verfügung zu 
stellen, die sie für ihre Zahlungen im Auslande brauchten, und um 
etwa mitgebrachte ausländische Münzen in die heimische zu übertragen. 
Hiermit verbanden die Wechsler auch häufig und allmählich in immer 
ausgedehnterem Maße die Thätigkeit des Geldausleihens. Ursprüng- 
lich im Mittelalter waren die berufsmäßigen Geldleiher hauptsächlich 
Juden, dann übernahmen die Italiener dasselbe Geschäft, besonders im 
großen Verkehre, nicht nur in ihrer eigenen Heimat, sondern allmählich 
auch in dem übrigen Europa. Anfangs stammten sie hauptsächlich 
aus der Lombardei, dann aus Toscana. Die vielen italienischen tech- 
nischen Ausdrücke im Bankverkehre sind darauf zurückzuführen, wie 
außerdem der Name Lombardstreet in der city von London, welche 
noch heutigen Tages der Hauptsitz der großen Bankinstitute Englands 
ist. In Genua wurden die Geldwechsler schon im 12. Jahrhundert 
Bancherli genannt, und im 13. und 14. Jahrhundert sind die Italiener 
bereits in vielen Hauptorten Europas als Vertreter der Bankthätigkeit 
ansässig. In den folgenden Jahrhunderten finden sich die Campsores 
öfters zu besonderen Zünften neben den Kaufleuten, den Mercatores, 
vereinigt, als eine Hauptstütze des Handels. Je mehr der Verkehr 
Wesen der 
Banken. 
Altertum. 
Yittelalter. 
Wechsler
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1902.
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