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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

. 
Zweites Buch. Die Gegner. 
als alle Preise zum Steigen zu bringen, die des Bodens, der Häuser und 
der Maschinen ebenso, wie die der Verbrauchsgegenstände 1 ). Da die 
Kapitalien nicht zahlreicher als früher sein werden, werden sie wie 
früher vermietet werden, aber die Pachtsummen und Mieten unterliegen 
der Wirkung der allgemeinen Preissteigerung, — und werden daher eben 
falls höher werden ... ein eigentümlicher Erfolg einer Reform, die den 
Zins gerade abschaffen sollte; Proudhon legt der Herrschaft des Goldes 
zuerst eine übertriebene Bedeutung bei und nimmt dann die Formel 
J.-B. Say’s zu wörtlich: „Produkte kaufen sich mit Produkten“, eine 
Formel, von der sich J.-B. Say selbst hatte blenden lassen, und es ist 
interessant zu sehen, wie die Tauschbank der logische, wenn auch paradoxe 
Sehluß ist, zu dem die von Adam Smith und den Physiokraten gegen die 
merkantilistischen Ideen über das Geld begonnene Reaktion führte. 
Muß man nun sagen, daß der Gedanke Proudhon’s jeder wahre« 
Grundlage entbehrt? Nach unserer Ansicht nicht. Unter der falschen 
Idee des unentgeltlichen Kredites kann man die richtige Idee des geg««' 
seitigen Kredites entdecken. Die Banque de France ist eine Gesellschat 
von Kapitalisten, der das Publikum Kredit gibt, indem es ihre Banknote« 
annimmt, und die ihrerseits wieder dem gleichen Publikum Kredit ei«' 
räumt. Die Garantie der Banknoten — das hat Proudhon bewunderung-' 
würdig klar gesehen — liegt in Wirklichkeit in den Händen des P«' 
blikums; es sind die Unterzeichner der Handelswechsel, ohne deren Za«' 
lungsfähigkeit die Bank ihre Vorschüsse nicht wieder erhalten würde» 
auf denen die ganze Sicherheit der Banknote beruht. Das Kapital de« 
Aktionäre ist nur eine Zusatzgarantie; und wie schon der Schatzmim ster 
Napoleons des Ersten, Graf Mollien, sagte, eine Emissionsbank kan« 
theoretisch ohne jedes Kapital operieren. Das Publikum leiht sich selbs 
Geld mit der Bank als Vermittler. Aber warum sollte es sich nicht oh«® 
diesen Vermittler behelfen? Warum sollte es nicht den Kreditunternehm® 
ausschalten, wie es den industriellen Unternehmer oder den Kaufma«« 
q Der Krieg hat uns die großartige Erfahrung eines Verwaltungssystems gebraolD’ 
wo alle Handelsoperationen sich im Barverkehr vollzogen, und wo der Staat, 
die Ersparnisse des Publikums seinen Kassen nicht schnell genug zuströmten, 9 ^_ 
der Kassenscheine, d. h. uneinlösbaren, aber von jedermann als Zahlungsmittel 
genommenen Papiergeldes, bediente, um seine Ankäufe zu machen. Die Wirkung „ 
den Preis aller Waren hat nicht auf sich warten lassen — obgleich 30 ziemlich übe 
sich Volkswirtschaftler gefunden haben, die bewiesen (!), daß der Hochstand der " T ^ 
die Ursache und nicht die Folge der Papiergeldausgabe war. In den Ländern, jfl 
Banknote nicht gebräuchlich ist, und wo der Staat sich durch die Banken Kre 1 
Gestalt von Gutschriften auf sein Konto geben ließ, auf die durch Schee 
zogen werden konnte, waren übrigens die Folgen dieser Schaffung einer zusä ^ Z s ' 0 iite, 
„Kaufkraft“, die sich der aus der gewöhnlichen Ersparnis stammenden zU “ e | C ji 0 so 
genau die gleichen. Die Preissteigerung in England, dem Lande, wo der bärge glJ 
Verkehr die Banknote ersetzt, war durch die Vervielfältigung dieser buchma e.^ 
Guthaben verursacht, wie bei uns die Vervielfältigung des Papiergeldes die e rs 
sache der Hausse gewesen ist.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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