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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

790 Einundzwanzigstes Buch. Viertes Kapitel. 
worden, und auf die Tätigkeit seiner Bewohner entfiel damals 
fast ein Drittel des Wertes der Warenerzeugung im Lande. 
Man hat Friedrich wohl als einseitigen Merkantilisten be— 
zeichnet. Soll damit gesagt sein, daß er das Aufblühen von 
Industrie und Handel besonders begünstigte, insofern sie an⸗ 
scheinend leichter Geld ins Land brächten als der Ackerbau, 
so steckt in der Behauptung ein Kern von Wahrheit. Aber 
anderseits war der König weit entfernt von den Einseitig— 
keiten eines bloß merkantilistischen Standpunktes. Er meinte die 
„Balance“ halten zu müssen zwischen den Interessen der Guts— 
herren und Domänenpächter einerseits und der Industrie⸗ 
arbeiter und Soldaten anderseits. Und es gibt Aussprüche 
von ihm, die ganz physiokratisch lauten. So hat er den Acker⸗ 
bauͤ die erste der Künste genannt, da es ohne ihn keine Kauf⸗ 
leute, Könige, Poeten, Philosophen geben würde. Und 1760 
meint er sogar einmal, daß es keine anderen wahren Reich⸗ 
tümer gebe als die, welche der Boden hervorbringt. 
Dabei sind es aber doch vornehmlich Motive der reinen 
Wirtschaft und insofern eines rationalistischen, auf Plus und 
Minus des Hauptbuches hinaus rechnenden Wirtschaftssinnes, 
mit denen er an die Dinge ländlichen Wirtschaftslebens heran— 
tritt. Bezeichnend hierfür ist, daß er vor allem bestrebt ist, 
die landwirtschaftlichen Erträge durch Verbesserung der Technik 
zu heben: daher die Einführung des Hopfenbaues schon 1748, 
ferner die Anordnung feldmäßigen Anbaues der Kartoffel 
bereits 1746 und endlich die Versuche mit der sogenannten 
englischen Wirtschaft in der Anlegung von Rieselwiesen und 
dem Anbau von Futterkräutern sowie die Verbesserung der 
Milchwirtschaft. 
Im ganzen suchte der König nun diese und andere Ver—⸗ 
besserungen der gesamten preußischen Landwirtschaft auf— 
zudrängen; in dieser Hinsicht ging er von der Annahme eines 
gewissen Verfügungsrechtes des Königs über alle Landnutzung 
überhaupt aus; insbesondere habe da auch der Gutsherr seinen 
Anordnungen zu folgen. In der Ausführung indes beschränkten 
sich seine Bestrebungen doch wesentlich auf die königlichen
	        

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Die Kaufkraft Des Geldes. Druck und Verlag von Georg Reimer, 1916.
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