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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

574 
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit. 
3. Eine weitere Frage: Warum gibt es auf dem Markte nur einen 
gleichen Preis für gleiche Gegenstände? — Wenn doch diese Nützlich 
keit in jeder Einheit besonders und für jedes Individuum subjektiv in 
Betracht gezogen werden soll, so scheint es, als ob es fast ebensoviel ver 
schiedene Werte, wie Einheiten geben müsse, da eine jede sehr verschiedene 
Bedürfnisse befriedigen kann. Warum hat daher in diesem Fall ein Brot 
keinen anderen Wert für einen verhungernden Armen als für einen satten 
Reichen, oder sogar für mich selbst keinen anderen Wert, wenn ich hungrig, 
als wenn ich satt bin ? — Einfach deshalb, weil die Annahme widersinnig 
sein würde, daß identische und vertretbare Güter verschiedene Tausch^ 
werte auf demselben Markte haben können und dies in noch jhöherem 
Maß für die gleiche Person. Dieses Gesetz des Einheitspreises * 1 ) beruht 
selbst wieder auf einem anderen Gesetz, dem die psychologische Schule 
mit Recht eine sehr große Bedeutung beimißt, und das eines seiner be 
deutendsten wissenschaftlichen Errungenschaften ist, das Gesetz der 
Substitution. Es bedeutet, daß jedesmal, wenn zur Befriedigung irgend 
eines Bedürfnisses ein Gut durch ein anderes ersetzt werden kann, das 
ersetzte nicht mehr wert sein kann, als das ersetzende 2 ). 
Was ist nun eine Substitution von Gütern? — Ein wenigstens mög 
licher, wenn auch nicht stets ausgeführter Austausch. Nun schließt aber 
jeder Austausch die Gleichheit der Werte ein. 
Wenn es nun eine ganze Reihe von Gütern gibt, die einander sub 
stituiert werden können, so kann keins mehr Wert haben, als dasjenig e 
der ganzen Reihe, das den geringsten Wert vorstellt. 
Dies ist der Grund, weshalb, wenn jeder Mensch 100 Gläser Wasser 
zu seiner Verfügung haben kann — was fast stets der Fall ist, außer in 
der Sahara —, keins dieser Gläser, und nicht einmal das, für welches icb> 
wenn ich ganz verdurstet bin, sein Gewicht in Gold geben würde, mehr 
als das hundertste Glas wert ist, nämlich nichts. Dies hundertste i st 
immer da, stets bereit, irgendeines der anderen zu ersetzen. 
Vielleicht das beste Mittel, sich eine klare Vorstellung des Grenz- 
sind. Es ist natürlich, daß die, die am wenigsten voneinander entfernt sind, zu crs 
Zusammenkommen. Diese beiden Austauschenden nun, die so das Marktgesetz f® 8 ^ 
legen, nennt man „das Grenzpaar“. 
1 ) Stanley Jevons gibt ihm einen recht ausdrucksvollen Namen: Das Gesetz 
der Indifferenz, was besagen will, daß zwei Gegenstände, mögen sie auch zwei i® 
ihrer Stärke höchst ungleichen Begierden entsprechen, doch nicht verschiedene Wer te 
haben können, wenn wir unterschiedslos zwischen ihnen wählen können. 
z ) Das Gesetz der Substitution tritt nicht nur in Erscheinung, wenn es sich u ^ 
verschiedene Gegenstände handelt, die geeignet sind, das gleiche Bedürfnis zu befn 
digen, sondern oft auch, wenn es sich um Dinge handelt, die verschiedenen 
nissen entgegenkommen, soweit diese Bedürfnisse selbst eins durch das andere 
werden können: Wein kann durch Tee, Tee durch Kaffee, das Leben in einem 
durch Reisen und Badeaufenthalte ersetzt werden. 
Bedürf 
ersetzt 
Schl° ß
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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