Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

Kapitel I. Die Hedonisten. 
575 
nutzens zu machen, besteht darin, niemals direkt die Nützlichkeit des 
Gegenstandes, den man bewerten will, ins Auge zu fassen, sondern nur 
die des Gegenstandes, der seine Stelle einnehmen kann 1 ). Dann erscheint 
es als völlig klar, daß, wenn ich einen Gegenstand A verliere, an dem ich 
sehr hänge, den ich aber in jeder Hinsicht durch einen Gegenstand B 
ersetzen kann, A in diesem Fall nicht mehr als B wert ist; und wenn ich 
die Wahl habe, ihn auch durch C zu ersetzen, und daß C noch weniger 
als B wert ist, dann ist auch A nicht mehr als C wert. 
Wir gelangen schließlich dazu, dieses Gesetz, das eine ebenso große 
Tragweite hat, wie nur irgendein Gesetz der Physik, wie folgt zu formu 
lieren: der Wert eines jeden Gutes wird bestimmt durch den am wenigsten 
nützlichen Gebrauch, den man davon machen, durch die geringste Be 
friedigung, die man daraus ziehen kann. 
Bis hierher haben wir gesehen, wie der Begriff des Grenznutzens dazu 
dient, die Probleme des Wertes und des Tausches zu lösen. Wird ihm 
aber die gleiche Eigenschaft innewohnen, wenn man ihn auf andere Be 
reiche der Volkswirtschaft, auf die der Produktion, der Verteilung und 
des Verbrauches überträgt? 
Für die Hedonisten unterliegt das keinem Zweifel, da alle Produk 
tions-, Verteilungs- und Verbrauchshandlungen nur veränderte Formen 
des Tausches sind. 
Das gilt zunächst für die Produktion. Warum regelt sich der Wert 
der Gegenstände unter der Herrschaft der freien Konkurrenz nach den 
Produktionskosten? Weil jede Ordnung der freien Konkurrenz auf Grund 
ihrer Definition eine Ordnung ist, in der ein jeder Gegenstand in jedem 
Augenblick durch einen gleichartigen Gegenstand ersetzt werden kann, 
Uß d weil dieser selbst nur das Ergebnis einer gewissen Umformung von 
Rohstoffen darstellt. Das Gesetz der Substitution tritt daher auch hier 
ln Erscheinung, und wenn die Produktionskosten den Wert aller gleich- 
urtigen Gegenstände regeln, so beruht dies einfach darauf, weil diese Pro 
duktionskosten in jedem Augenblick den letzten der ersetzbaren Werte 
v or stellen. 
Ebenso für den Verbrauch. Wie verteilt ein jeder von uns seinen 
Verbrauch oder seine Ausgaben? Selbstverständlich so, daß er daraus 
den größten Nutzen zieht, nämlich, das sie ihm das Maximum an An 
nehmlichkeiten verschaffen, das mit einem gegebenen Einkommen ver- 
Gubar ist. Unbewußt versucht man hier und da Änderungen. Man ver 
ehrt die im Budget für die Wohnung ausgeworfene Summe und ver 
ändert dafür die, die zur Beschaffung der Nahrung bestimmt ist, oder 
Ulan vermehrt die, die für Almosen verwendet werden soll, und beschneidet 
l ) „Der Nutzen der unwichtigsten Einheit, die an Stelle der, die wir entbehren, 
^ r eten kann, wird von uns mit Grenznutzen bezeichnet“ (BöHM-BAWERK,The American 
^conomists. American Academy of political and social Science, 1891).
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.