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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

Dorfgemeinden, den städtischen Verwaltungen oder der Regierung selbst 
geleitet, ohne daß irgendeine Mittelsperson oder ein Kapitalist dazwischen 
tritt. Die Gemeinde schafft und unterhält ihre eigenen Parkanlagen, 
Kunstmuseen, Bibliotheken, Hörsäle, Straßen, Wege, Brücken, Märkte, 
Schlachthäuser, Feuerspritzen, Leuchttürme, Lootsen, Fähren, Schlepper, 
Rettungsboote, Friedhöfe, öffentliche Bäder, Waschanstalten, Tierasyle, 
Häfen, Kais, Armenhäuser, Krankenhäuser, Polikliniken, Gasanstalten, 
Wasserleitungen, Straßenbahnen, Telegraphenkabel, Felder, Wiesen, 
Arbeiterhäuser, Schulen, Kirchen, Lesehallen usw.“ Zur gleichen Zeit 
wie der Staat der Privatindustrie Konkurrenz macht, beaufsichtigt und 
überwacht er sie: „Der Staat schreibt in den meisten der großen industriellen 
Unternehmungen das Alter des Arbeiters, die Arbeitsdauer, die Menge 
an Luft, Licht und Raum, die Temperatur, den Zustand der Aborte, die 
Zeit der Mahlzeiten und der Ruhepausen vor; ebenso wie den Ort, die Zeit 
ünd die Art und Weise, in der die Löhne zu zahlen sind; in welcher Weise 
Treppen, Maschinen, Aufzüge, Bergwerke, Steinbrüche durch Schranken 
ünd Schutzvorrichtungen geschützt werden müssen; wann und wie die 
Maschinen gereinigt, ausgebessert und in Betrieb zu setzen sind ... Von 
allen Seiten wird der individualistische Kapitalist inspiriert, kontrolliert 
ünd nötigenfalls von der Kollektivität ersetzt“ 1 ). 
Man sieht, ruft Webb aus, daß wir schon mitten im Sozialismus 
stehen! Unsere Gesetzgeber sind schon alle, ohne es zu wissen, Sozialisten, 
ünd „die Wirtschaftsgeschichte des Jahrhunderts ist eine fast ununter 
brochene Kette des Fortschrittes des Sozialismus“ 2 ). Die Sozialisten — 
so wiederholen die Fabier nach dem Vorbild der Saint-Simonisten — tun 
Weiter nichts, als klar die Entwicklung auszudrücken, zu der ein Jeder 
unbewußt beiträgt. „Anstatt unbewußte Faktoren zu bleiben, machen 
wir uns bewußt und absichtlich zu ihren Trägern, sei es, um die Umwand- 
IUngen, die wir bemerken, zu begünstigen, sei es, um sie zu bremsen 3 ).“ 
Hiermit sind wir weit von Karl Marx entfernt und noch weiter 
v °u seinen syndikalistischen Schülern. In Wirklichkeit werden wir damit 
z ü der Geschichtsphilosophie der Staatssozialisten zurückgeführt. Sollten 
oie Fabier etwa nichts Anderes als Staatssozialisten sein, die ihren wirk 
ten Namen nicht eingestehen wollen? 
Mithin ist der „Fabische Sozialismus“, genau genommen, überhaupt 
*) Fabian Essays, S. 48—49. 
2 ) Ebenda, S. 31. 
3 ) Sidney Webb, The difficulties of individualism in den Problems of 
Hadern industry, S. 231. Daher erklärt Webb auch in den Fabian Essays, S. 35: 
” Di e Sozialisten wie die Individualisten kommen zu der Einsicht, daß die Grundbedin- 
| Un gen bedeutender organischer Veränderungen sind: 1. demokratisch zu sein . . .; 
• a Umählich . . .; 3. von der Masse des Volkes nicht als unmoralisch angesehen zu 
Werden . . .; 4. ZU m mindesten in England, konstitutionell und friedlich zu sein. 45
	        

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Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
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