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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

672 
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit. 
Proudhon’s. Lange Zeit vergessen, obgleich es bei seinem Erscheinen 
einen lauten, aber nur vorübergehenden Erfolg zu verzeichnen hatte, 
ist dieses Buch wieder ausgegraben worden, als die Gedanken Nietzsche’s 
die große literarische Volkstümlichkeit gewonnen hatten, die auch heute 
noch andauert. Man entdeckte damals, daß Nietzsche einen Vorläufer 
gehabt hatte, —• dessen Existenz ihm selbst wahrscheinlich unbekannt 
geblieben war —• und Stirner hat als erster der „Immoralisten“ eine 
posthume Berühmtheit erlangt. Es ist nötig, hierüber einige Worte zu 
sagen, sei es auch nur, um auf die wichtigsten Punkte hinzuweisen, die 
seine Lehre von dem Anarchismus Peoudhon’s, Bakunin’s oder Kko- 
potkin’s unterscheiden 1 ). 
§ 1. Der philosophische Anarchismus Stirner’s und die 
Anbetung des ICH. 
Das Buch Stirner’s macht den Eindruck eines schlechten Scherzes. 
Um seinen Ursprung zu verstehen, muß man sich in die Zeit und das 
besondere Milieu zurückversetzen, in dem es entstanden ist. Stirne® 
gehört zu jener Gruppe von jungen deutschen Radikalen und Demo 
kraten, die seit 1840, von Feuerbach angeregt, sich um Bruno Baue® 
scharten und die extremen Folgerungen der hegelianischen Philosoph* 6 
zogen. Ihr Ideal war die Verwirklichung der völligen Geistesfreibeit. 
Im Namen dieser Freiheit kritisiert en sie Alles, was ihr entgegen zu stehen 
schien, und griffen übrigens ebenso den gerade aufkommenden Kommu 
nismus, wie das offizielle Christentum der Theologen und den Absolutismus 
der Regierungen an. Aus ihnen gingen die intellektuellen Koryphäe® 
der deutschen Revolution von 1848 hervor, und die Reaktion von 1850 
fegte sie hinweg. Einige unter ihnen, die sich regelmäßig in einem 
Restaurant in Berlin trafen, hatten den Namen „die Freien“ angenommen. 
Auch Marx und Engels nahmen einige Zeit lang an diesen Versamm 
lungen teil, ließen sie aber bald wieder im Stich, und richteten späte* 
gegen diese Gruppe ihr Pamphlet „die heilige Familie“, ein ironischer 
Name, mit dem sie Bruno Bauer und seine Freunde bezeichneten. Spätere 
liberale deutsche Volkswirtschaftler, unter anderen Julius Fauche®; 
1 ) Man wird sich vielleicht wundern, daß wir hier nicht auf Nietzsche eingehe®» 
da wir in ihm einen Nachfolger Stirner’s sehen. In Wirklichkeit ist Nietzsche ab er 
fast ausschließlich Philosoph und Moralist. Das Buch Stirner’s dagegen hat eine haupt 
sächlich soziale und politische Tragweite. Wir geben zu, daß auch das Werk Stirne® s 
nur noch ziemlich entfernt mit der Volkswirtschaft in Verbindung steht, und daß cS 
vielleicht mit mehr Recht in einer Geschichte der politischen Doktrinen seinen P latz 
finden würde. Eine Untersuchung der Ideen Nietzsche’s würde uns noch weiter y° n 
dem eigentlichen Bereich der vorliegenden Geschichte entfernen, die nicht das Studio® 1 
aller individualistischen Doktrinen umfaßt.
	        

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Secretarial Practice. W. Heffer & Sons Ltd, 1930.
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