Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

Schlußwort. 
717 
in Zukunft immer genauer werden. Aber es ist nicht ihre Aufgabe, der 
Wirtschaftspolitik Ideal oder Ziel zu weisen. 
Geben wir uns daher nicht der Hoffnung hin, eines Tages die großen 
Meinungsströmungen verschwinden zu sehen, die sich heute Liberalis 
mus, Sozialismus, Solidarismus, Syndikalismus und sogar Anarchismus 
nennen. Vielleicht werden sie in der Zukunft andere Namen tragen. Unter 
der einen oder der anderen Form jedoch werden sie nebeneinander be 
stehen bleiben, weil sie tief wurzelnden menschlichen Seelentrieben oder 
dauernden Gruppeninteressen entsprechen, die abwechselnd die Oberhand 
gewinnen. 
Soll man das bedauern? Nach unserer Ansicht nicht. Die Einheit 
des Glaubens erscheint uns ein trügerisches Ideal, und vom rein prak 
tischen Gesichtspunkte aus stehen wir auf der Seite derer, die gerade im 
Interesse der Ziele, die ihnen am Herzen liegen, nicht wünschen können, 
eines Tages diese Ziele streitlos und allein das Feld behaupten zu sehen. 
Zusammenfassend dürfen wir wohl sagen: Wachsende Einheit und 
Mitarbeit auf dem Boden der Wissenschaft dank der Vervollkommnung 
der Methoden. 
Auf der anderen Seite: Mannigfaltigkeit und sogar Kampf auf dem 
Boden des praktischen Lebens zwischen den verschiedenen wirtschaft 
lichen Idealen, die weiter untereinander um die Vorherrschaft streiten. 
Dies wird zweifellos das Bild der künftigen Ökonomik sein. 
So ist denn der Eindruck, der sich aus einer Geschichte der Dok 
trinen löst, vielleicht etwas trübe, oder doch zum wenigsten dazu angetan, 
uns mit dem Gefühl einer gewissen Demut zu erfüllen. So viele Lehren, 
die man für endgültig nachgewiesen hielt, verblassen, und so viele andere, 
die man tot glaubte, leben wieder auf. Die aber, die verblassend dahin 
sterben, sterben und verschwinden nie ganz, und die, die wieder neues 
Leben erfüllt, kehren doch nie als ganz dieselben wieder. 
Was nun aber der Wissenschaft und dem Unterricht am dringendsten 
not tut, um sich zu entwickeln, ist vollständige Freiheit: Freiheit der 
Methode, Freiheit der Theorien, Freiheit aber auch in den Idealen und den 
Systemen, — denn gerade sie, die auch den Gefühlen ihren Anteil be 
lassen, sind oft sehr wertvolle Ansporne zu wissenschaftlicher Forschung. 
Nichts ist verderblicher als der Dogmatismus, komme er, woher er wolle. 
Leider sind in diesem Punkt keine Schule und kein Land außer dem Be 
reiche der Kritik. 
Schon Sismondi klagte den triumphierenden Liberalismus an, die 
Volkswirtschaft in eine Orthodoxie zu verwandeln. Aber der Liberalismus 
ist nicht der einzige, der sich diesen Vorwurf gefallen lassen muß. Vor 
wenigen Jahren erklärte der Führer der historischen Schule in Deutsch 
land, Schmoller, in einer Rede, die er als Rektor der Universität von 
Berlin hielt, daß man in Zukunft auf öffentlichen Lehrstühlen „weder
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.