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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

716 
Schlußwort. 
Reich errichtet und lebt ihr eigenes Leben; — die Bevölkerungstheorie hat 
sich zu einer besonderen Wissenschaft: der Demographie erweitert; — 
"Ldie Steuertheorie hat den Namen Finanzwissenschaft angenommen; — 
* die Statistik hat ihre besonderen Methoden und steht mit allen anderen 
Zweigen in enger Berührung; — die Beschreibung des Mechanismus des 
Handels und der Industrie, der Banken und Börsen, die Aufzählung der 
Formen der Industrie, das Studium ihrer Umwandlungen, sind für die 
Volkswirtschaft das, was die beschreibende Zoologie und Botanik und die 
Morphologie für die Naturwissenschaft bedeuten. Obgleich nicht immer 
besondere Namen jede einzelne dieser Disziplinen bezeichnen, sind sie 
doch in Wirklichkeit ebenso viele Spezialwissenschaften, deren Bezie 
hungen und tief liegende Einheit nicht immer leicht zu entdecken sind. 
Auf einem Gebiete jedoch bleiben nicht nur die Unterschiede, son 
dern auch die Kämpfe bestehen, und werden auch aller Wahrscheinlichkeit 
nach niemals aufhören: auf dem Gebiet der wirtschaftlichen und 
sozialen Politik. 
Während sich zwischen den Nationalökonomen allmählich eine ge 
meinsame wissenschaftliche Grundlage herausbildet, sind die Meinungs 
verschiedenheiten über die in der wirtschaftlichen Politik zu verfolgenden 
Zwecke und anzuwendenden Mittel heute nicht weniger lebhaft, als früher. 
Alle die großen, in diesem Buche dargestellten Lehrmeinungen haben auch 
heute noch ihre Vertreter. Liberale, Sozialisten, Interventionisten, Staats 
sozialisten und christliche Sozialisten fahren fort, sich ihre Ideale und 
ihre praktischen Methoden entgegen zu halten. Wird sie nun die Wissen 
schaft zusammenführen? Sicherlich nicht, denn die Gründe, auf die sie 
sich stützen, stammen zu einem guten Teil aus anderen Quellen als der 
Wissenschaft. Religiöser Glaube und Moralanschauungen, politische und 
soziale Überzeugungen, individuelle Gefühle und Neigungen, bis zu per 
sönlichen Interessen und Erfahrungen spielen hier ihre Rolle und tragen 
dazu bei, den Standpunkt eines Jeden zu bestimmen. In der ersten Hälfte 
des 19. Jahrhunderts hatte die Wissenschaft einen Bund mit einer be 
sonderen Lehre, dem Liberalismus, geschlossen. Dieser Bund wurde ihr 
verderblich. Mit dem Tage, an dem der Verdacht aufsteigen konnte, als 
ob die wissenschaftlichen Theorien nichts Anderes seien als Plaidoyers 
von Klassenadvokaten zugunsten einer besonderen Politik, büßten sie 
einen großen Teil ihres Ansehens ein. Doch diese Erfahrung ist nicht 
verloren gegangen, und nichts wäre für die Entwicklung unserer Wissen 
schaft gefährlicher, als sie von Neuem unter die Botmäßigkeit irgendeiner 
Schule zu stellen. Wohl kann die Wissenschaft der Wirtschaftspolitik 
eine kostbare Stütze liefern, indem sie ihr gestattet, die wahrscheinlichen 
Ergebnisse dieser oder jener Maßnahme vorauszusehen, und man muß 
hoffen, daß ihre Voraussagen, die heute noch allzuoft recht unsicher sind,
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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