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Die Frau und die Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Frau und die Arbeit

Monograph

Identifikator:
1029343713
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72101
Document type:
Monograph
Author:
Schreiner, Olive http://d-nb.info/gnd/118795457
Title:
Die Frau und die Arbeit
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (180 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Parasitimus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Frau und die Arbeit
  • Title page
  • I. Parasitimus
  • II. Parasitimus
  • III. Parasitimus (Fortsetzung)
  • IV. Die Frau und der Krieg
  • V. Geschlechtsunterschiede
  • VI. Einige Einwände
  • Contents

Full text

denen man die Aufgaben des Krieges und der Regierung 
anvertrauen kann, jener Geschäfte, welche ip der Vergan 
genheit die besondere Sphäre des Mannes waren. Die 
Frauen Roms waren schon durch Generationen aus ihrem 
Gebiete der häuslichen Arbeit und der Erziehung und Pflege 
ihrer Nachkommen verdrängt worden und hatten längst 
einen verächtlichen Parasitismus erreicht, ehe noch Roms 
Männer imstande waren, ihre eigene Arbeit durch die von 
Mietlingen oder Barbaren im Heer oder bei mechanischen 
Verwaltungsgeschäften zu ersetzen. 
Ferner ist die Frau, indem sie mit dem Akt des Gebärens 
eine hochwichtige, wenn auch passive Funktion erfüllt, die 
ihr nicht abgenommen werden kann und die ausschließlich 
mit ihrer eigenen Person verknüpft ist, und dadurch, daß 
ihre rein geschlechtlichen Attribute ein Gegenstand der 
Wünsche und Begierden des Mannes sind, ganz besonders 
ausgesetzt, in einer eigenartig trügerischen und allmäh 
lichen Weise mit ihrem Unterhalt von dieser geschlecht 
lichen Funktion allein abhängig zu werden. So sehr ist 
dies der Fall, daß ihr, selbst wenn sie diese Funktion 
gar nicht ausübt, doch der Ruhm derselben anhaften bleibt, 
und daß in ihren eigenen Augen, sowie in denen der Ge 
sellschaft die bloße Fähigkeit zu dieser Leistung, 
mag sie sie auch niemals erfüllen, mit deren wirklichen Er 
füllung verwechselt wird. Unter der mächtigen Ägide der 
Frau, die die Nachkommenschaft zur Welt bringt und 
großzieht und in anderen Richtungen ansehnliche wertvolle 
Arbeit ihrem Volke leistet, schleicht sich unbemerkt und 
allmählich die Frau ein, die nichts von alle dem tut. Von 
der kräftig arbeitenden Frau, die menschliche Wesen nach 
dem vollen Maß ihrer Kräfte gebiert, die ihre Kinder 
ohne fremde Hilfe aufzieht und gleichzeitig ernste soziale 
Arbeit in anderer Beziehung leistet (und die unzweifel 
haft, wo immer sie sich findet, die produktivste Kraft 
ist, die das Menschengeschlecht kennt), ist nur ein Schritt, 
61
	        

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Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
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