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Die Frau und die Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Frau und die Arbeit

Monograph

Identifikator:
1029343713
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72101
Document type:
Monograph
Author:
Schreiner, Olive http://d-nb.info/gnd/118795457
Title:
Die Frau und die Arbeit
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (180 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Parasitimus (Fortsetzung)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Frau und die Arbeit
  • Title page
  • I. Parasitimus
  • II. Parasitimus
  • III. Parasitimus (Fortsetzung)
  • IV. Die Frau und der Krieg
  • V. Geschlechtsunterschiede
  • VI. Einige Einwände
  • Contents

Full text

92 
so alt wie Loki unter den Göttern, wie Luzifer unter den 
Kindern des Lichts, wie die Schlange im Garten Eden, wie 
Pein und Verirrung im Gang des menschlichen Lebens. 
Solche Frauen sind so alt, wie die ersten Frauen der Ur 
zeit, die mit ihren Genossen Holz sammeln gingen für den 
gemeinsamen Haushalt und Gras unter ihre Bündel steck 
ten, damit es aussähe, als trügen sie dieselbe Last, wäh 
rend sie nichts trugen; sie sind so alt, wie der erste Mann, 
der seinen Schild in der Schlacht wegwarf und wenn die 
Schlacht vorüber war, sich unter die Sieger mischte, um 
die Beute zu teilen; so alt, wie Feigheit und Gier in der 
Menschen- und Tierwelt ist, die immer bestanden und erst 
auf hören werden, wenn vielleicht eine höhere und größere 
Menschheit die letzte Häutung hinter sich hat. 
Jede Armee hat ihre Mitläufer, die nicht zu den recht 
mäßigen Soldaten gehören, aber ihrem Zug folgen, bereit, 
die Gefallenen auf beiden Seiten zu überfallen und auszu 
plündern. Fremde mögen sie für Soldaten halten, aber die 
Soldaten wissen, wer sie sind. Beim heiligen Abendmahl 
saßen der Meister und scheinbar zwölf Apostel; in Wahrheit 
aber waren allesamt nur zwölf von der Gemeinde, und einer 
war nicht von den ihrigen. Einen solchen Dreizehnten gab 
es seit jeher bei jeder heiligen Gemeinschaft, seitdem die 
Welt besteht, wo immer die Träger einer großen Sache 
geistiges Brot gebrochen haben; aber es ist die Frage, ob 
je dieser Dreizehnte imstande war, irgendeine große Be 
wegung zu zerstören oder auch nur aufzuhalten. Judas 
konnte den Meister durch einen Kuß ans Kreuz liefern; 
aber seine Stimme konnte er nicht zum Schweigen bringen, 
durch Jahrtausende klang sie aus diesem judäischen Grab 
heraus. Wieder und wieder, in sozialen, politischen, geisti 
gen Bewegungen verrät der Verräter, aber die Sache 
schreitet vorwärts, über seinen Leib hinweg. 
Es gibt Frauen, wie es Männer gibt, deren politische, so 
ziale, wissenschaftliche oder philanthropische Arbeit die
	        

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Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
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